Scheuch zu Studentenprotesten: Berufsdemonstranten behindern regulären Universitätsbetrieb

Wiedereinführung der Studiengebühren würde Uni-Notstand mildern

Klagenfurt (OTS) - "Berufsdemonstranten, die teilweise sogar aus Deutschland anreisen, behindern seit Tagen einen regulären Universitätsbetrieb. Damit muss jetzt - bei allem Verständnis für die prekäre Situation an unseren Hochschulen - Schluss sein! Die ÖH als die gewählte Studentenvertretung ist genauso in der Pflicht, ihren Beitrag zur Konfliktbereinigung beizutragen, wie der Wissenschaftsminister und die Uni-Rektoren. Und zwar durch Verhandlungen über die Wiedereinführung der Studiengebühren und durch Fallenlassen anarcho-illusorischer Forderungen auf Seiten der Hörsaalbesetzer", stellte BZÖ-Bildungsreferent DI Uwe Scheuch anlässlich der ausufernden Studentenproteste fest.

Der Platz- und Finanznotstand auf den Universitäten würde durch die Wiedereinführung der Studiengebühren und einen Uni-Scheck für Absolventen österreichischer Schulen gemildert werden, meinte Scheuch. "Dann wäre wieder mehr Geld für einen qualitativ hochstehenden Lehrbetrieb vorhanden und Vergünstigungsschmarotzer und studentische Karteileichen hätten keine Möglichkeit mehr, ihren Kommilitonen Studienzeit zu rauben", meinte Scheuch.

"Viele tausend fleißige Studenten kommen durch die Blockade der Universitäten derzeit unschuldig zum Handkuss und verlieren wertvolle Zeit. Wie lange soll dieses Chaos noch anhalten", fragte sich Scheuch. Man solle sich ein Vorbild bei den Fachhochschulen nehmen, da würde die Diskussion im geordneten Rahmen ablaufen. "Bei der Uni Klagenfurt erwarte ich mir ein Machtwort des Rektors. Schließlich sollte Professor Mayr ja all jenen Studenten verpflichtet sein, die Vorlesungen besuchen und Prüfungen ablegen wollen - und nicht denen, die Bier trinkend und lärmend die Hörsäle blockieren", so der Kärntner Bildungsreferent Scheuch abschließend.

(Schluss/le)

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