"Neue Kärntner Tageszeitung" - KOMMENTAR VON CLAUDIA GRABNER: Grasser und sein gesunder Schmäh

Klagenfurt (OTS) - Er hat schon immer einen gesunden Schmäh
gehabt (wir erinnern uns etwa an den Sager vom guten Tag, der mit einem sanierten Budget beginnt ...). Einzementiert mit staatsanwaltverfolgten Ungereimtheiten, hat Karl-Heinz Grasser jetzt aber den Treppenwitz seiner persönlichen Vita geliefert: Das Ganze sei ein politisch versuchter Rufmord, lässt er via "Bunte"(!) ausrichten. Warum das? Aus Angst, dass ich wieder in die Politik zurückkomme. Ah ja. Dass es immer Grasser selbst gewesen ist, der sich - aus mangelndem Außeninteresse - für Wallstreet-Positionen und Financial-Ressorts-Spitzenjobs ins Spiel bringen musste, ist lebhaft gegenwärtig. Dass er sich nun in die Politik reklamieren will, ein grandioses Zeugnis seines privatwirtschaftlichen Scheiterns. KHG retour? Keine Partei wäre für diesen Wahnwitz zu haben. Bliebe Grasser ergo die Option, sein eigenes Bündnis zu gründen - mit Freunden wie Meischberger und Hochegger und all den Kumpanen, mit dene er schon immer auf Du und Du gewesen und denen eines gemeinsam ist: Für alle gilt die Unschuldsvermutung.

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