• 30.10.2009, 19:01:56
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FP-Gudenus: Endlich bessere Rahmenbedingungen für Kindergärtnerinnen schaffen und Qualität sichern

Stadt Wien muss 2000 Demonstranten ernst nehmen

Wien (OTS/fpd) - Zu wenige Kindergartenplätze, zu wenige und
schlecht bezahlte Pädagoginnen, zu große Gruppen und immer noch sei
jeder 4. Kindergartenplatz nicht kostenlos. Es sei erschreckend, wie
miserabel es um diese Bildungseinrichtung in Wien bestellt sei,
kritisierte heute der Bildungs-und Jugendsprecher der FPÖ-Wien, LAbg.
Mag. Johann Gudenus im Zuge der Gemeinderatsdebatte.

Bürgermeister Häupl habe die jahrelange FPÖ-Forderung, den
Kindergarten in Wien kostenlos anzubieten, zwar endlich teilweise
umgesetzt, die Pädagoginnen blieben dabei jedoch völlig auf der
Strecke und auch für genügend Kindergartenplätze wurde nicht gesorgt.
Die Arbeitsbedingungen seien so nicht mehr akzeptabel, das Einkommen
der Kindergärtnerinnen beschämend gering. Um dem akuten
Personalmangel entgegen zu wirken, würden nun Schnellkurse angeboten
und minimal geschulte Personen übernehmen nun auch die
Kinderbetreuung. Neben den mit mehr als 25 Kindern viel zu großen
Gruppen führe auch diese Tatsache zur Qualitätsminderung.

Viele Pädagoginnen seien bereits mit den Nerven und ihren Kräften am
Ende. Burn-out oder die gänzliche Aufgabe des einstigen Traumberufs
werden immer häufiger. Angesichts der beträchtlichen Verantwortung,
die Kindergärtnerinnen tragen sowie der außergewöhnlichen
Herausforderung, mit der sie tagtäglich konfrontiert seien, sei es
daher längst überfällig, deren Einkommen dem Durchschnittsgehalt
öffentlich Bediensteter anzupassen. Bisher liegen die Pädagogen mehr
als 30 Prozent darunter, fordert Gudenus.

Erst kürzlich haben 2000 Menschen für bessere Rahmenbedingungen in
den Kindergärten in Wien demonstriert. Der Kindergarten solle eben
kein bloßer Aufbewahrungsort unserer Jüngsten sein. Er solle eine
qualitätsvolle Bildungseinrichtung werden, mit altersadäquater
Betreuung. Die Pädagoginnen, welche unsere Kinder mit viel Einsatz
und Herz betreuen, müssen uns weitaus mehr wert sein als ihnen die
sozialistische Stadtverwaltung zubilligt, so Gudenus, der rasche und
wirksame Verbesserungen einmahnt. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
Pressestelle
4000/81794

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