• 30.10.2009, 15:27:34
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VSStÖ/SJÖ/aks: Proteste können etwas bewegen

Erste kleine Finanzspritze von Minister entlockt

Wien (OTS) - Der Verband sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), die
Sozialistische Jugend (SJÖ) und die Aktion Kritischer SchülerInnen
(aks) zeigen sich in einer ersten Reaktion erfreut darüber, dass die
langjährige Forderung nach mehr Geld für die Universitäten endlich
Gehör bei Noch-Wissenschaftsminister Hahn findet.

"Diese längst notwendige Finanzspritze von 34 Millionen Euro für
die Universitäten ist ein guter Anfang. Allerdings kann das noch
nicht alles sein. So müssen unter anderem auch die Studiengebühren
für alle, auch für sogenannte Langzeitstudierende, ausländische und
FH-Studierende fallen,"
fordert Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ.

"Außerdem ist für uns der Paragraph 124b keine Notlösung, sondern
das Problem. Zugangsbeschränkungen sind extrem sozial selektiv und
stellen eine enorme Barriere für junge Menschen dar. Wir fordern ein
Bekenntnis zum offenen Hochschulzugang und eine auch in den nächsten
Jahren gesicherte Finanzierung dafür," so Wolfang Moitzi,
Vorsitzender der SJÖ.

"Auch im Schulbereich könnte sich die ÖVP endlich einen Schritt
bewegen und aus ihrer Standespolitik heraustreten. Um überhaupt einen
gerechten Unizugang zu ermöglichen, brauchen wir die Gesamtschule,
wie unter anderem auch Rektorenchef Badelt gestern betont hat. Auch
wir SchülerInnen lassen uns die Bildungsmisere nicht gefallen," meint
Iris Schwarzenbacher, Vorsitzende der aks.

"Dass sich Minister Hahn überhaupt einen Schritt Richtung
Studierende bewegt, zeigt, dass sich langjähriges Kämpfen und die
bundesweiten Proteste der letzten Tage auszahlen. Jetzt sind Faymann
und Pröll gefragt, langfristig die Ausfinanzierung der Universitäten
und den offenen Hochschulzugang zu gewährleisten. Solange das nicht
erreicht ist, werden wir weiter kämpfen," schließen Wollner, Moitzi
und Schwarzenbacher.

Rückfragehinweis:
Stefanie Grubich (Pressesprecherin Vsstö) 0699 101 455 90
Philipp Lindner (Pressesprecher SJÖ) 0699 81 25 22 41
Iris Schwarzenbacher (AKS Vorsitzende) 0699 11 40 81 42

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