- 30.10.2009, 11:06:38
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Johannes Hahn wird neuer EU-Kommissar
Wien/Innsbruck (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der
meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen
Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (23. Oktober bis
29. Oktober 2009) positioniert sich Wissenschaftsminister Johannes
Hahn an der Spitze des Rankings. Auf dem zweiten Rang folgt
Bundeskanzler Werner Faymann, dahinter Vizekanzler Josef Pröll auf
dem dritten Platz.
Nach wochenlangen Spekulationen steht nun Wissenschaftsminister
Johannes Hahn (Rang eins, 1182 Nennungen) als neuer EU-Kommissar
fest. Sowohl Bundeskanzler Werner Faymann (Rang zwei, 665 Nennungen)
als auch Vizekanzler Josef Pröll (Rang drei, 625 Nennungen) betonen,
dass Hahn ein gemeinsamer Kandidat sei und die Regierung geschlossen
hinter seiner Nominierung stehe. Hahn selbst zeigt sich erfreut über
seine Nominierung und er äußert den Wunsch als Kommissar für ein
Zukunftsressort tätig zu sein. Die Entscheidung über Hahns Ressort
wird allerdings erst in ein paar Wochen in Brüssel fallen.
ÖVP-Nationalratsabgeordneter Wilhelm Molterer (Rang vier, 445
Nennungen), der lange Zeit als Favorit für den Posten galt, ist
enttäuscht, nimmt die Entscheidung für Hahn und gegen ihn aber zur
Kenntnis. Mit Hahns Nominierung ist auch eine Wiederbestellung der
jetzigen EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner (Rang acht, 207
Nennungen) vom Tisch.
Neben seiner Nominierung als EU-Kommissar beschäftigen Hahn
zurzeit auch die anhaltenden Studentenproteste. Einerseits zeigt er
Verständnis für die Studenten, andererseits gehen Hahn die
Forderungen der Protestierenden aber zu weit. Er sieht in
Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren eine Lösung der derzeitigen
Problematik an den Universitäten.
Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer belegt in dieser
Woche mit 279 Nennungen Rang fünf. Pühringer wird erneut zum
oberösterreichischen Landeshauptmann gewählt und will mit der
absoluten ÖVP-Mehrheit in der Landesregierung verantwortungsvoll
umgehen.
Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Rudolf
Anschober, Grüne (Rang elf, 116 Nennungen); Josef Bucher, BZÖ (Rang
14, 75 Nennungen); Christine Marek, ÖVP (Rang 17, 72 Nennungen);
Josef Ackerl, SPÖ (Rang 19, 70 Nennungen); Norbert Darabos, SPÖ (Rang
20, 69 Nennungen); Uwe Scheuch, BZÖ (Rang 21, 68 Nennungen); Eva
Glawischnig-Piesczek, Grüne (Rang 23, 62 Nennungen); Karlheinz Kopf,
ÖVP (Rang 24, 60 Nennungen); Franz Hiesl, ÖVP (Rang 25, 59
Nennungen); Reinhold Mitterlehner, ÖVP (Rang 27, 56 Nennungen) und
Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ (Rang 30, 52 Nennungen).
Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking 13 Politikerinnen und
Politiker der ÖVP und neun der SPÖ. Das BZÖ ist mit drei, die Grünen
mit zwei Akteuren vertreten. Die FPÖ stellt in dieser Woche einen
Akteur. Weiters im Ranking: Bundespräsident Heinz Fischer und
EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner.
MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz
österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen
Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das
OTS-Politikerportal www.politikportal.at kostenlos abrufbar.
MediaWatch-Report Politik
Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag.
Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs
Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich
aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut
analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale
politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen
Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben
Radio-Nachrichtensendungen.
Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen
Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform
APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter
www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter
[email protected] bezogen werden.
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