- 28.10.2009, 12:46:16
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SJ Wien, VSStÖ Wien und AKS Wien: Forderungen der Studierenden jetzt umsetzen!
Heute Großdemo für freie Bildung um 17.00 Uhr vor der Uni Wien
Wien (OTS) - Für die sozialistischen Jugendorganisationen sind die
Forderungen der Studierenden, die im Rahmen der Uni-Besetzungen
österreichweit artikuliert werden, schleunigst umzusetzen.
Stefan Jagsch, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend (SJ) Wien,
sieht sofortigen Handlungsbedarf: "Der Bologna-Prozess führt zur
drastischen Verschlechterungen der Studienbedingungen. Universitäre
Bildung heißt für uns aber etwas anderes als fachlich eingeschränkte
Bachelors für die Wirtschaft zu produzieren. Die bestehenden
Diplomstudien müssen auf jeden Fall erhalten werden. Wir fordern:
Keine Zugangsbeschränkungen, egal welcher Art und auf welcher Ebene,
Abschaffung der als Studieneingangsphasen getarnten
Knockout-Prüfungen und mehr Geld für die Unis statt für Banken!"
Für Natascha Strobl, Vorsitzende des Verbandes Sozialistischer
StudentInnen (VSStÖ) Wien, sind Minister und Bundesregierung
gefordert: "Hahn (und seinE NachfolgerIn) muss die Proteste der
Studierenden endlich ernst nehmen und sich der Diskussion stellen
anstatt immer nur gebetsmühlenartig `Studiengebühren` zu wiederholen.
Studiengebühren sind einzig ein Mittel der sozialen Selektion und
eignen sich nicht zur Finanzierung des Hochschulwesens. Wir fordern
daher diese Regierung dazu auf, das dringend notwendige Geld in die
Hand zu nehmen, um den offenen Hochschulzugang wieder herzustellen.
Die Studiengebühren an den Universitäten und Fachhochschulen müssen
endgültig komplett abgeschafft werden!"
Kübra Atasoy und Sassan Esmailzadeh von der AKS Wien weisen auf
die Wichtigkeit der Proteste für SchülerInnen hin: "Solidarität mit
den Uniprotesten ist deshalb notwenig, weil die Zugangsbeschränkungen
nicht die StudentInnen von heute, sondern die von morgen treffen
werden! Soziale Selektion beginnt nicht erst in der Uni, deshalb kann
es nicht sein, dass das Einkommen und die Herkunft der Eltern über
den zukünftigen Bildungsweg ihrer Kinder entscheiden. Wir
Schülerinnen und Schüler haben aber auch eigene Forderungen:
Demokratisierung der Schulen und Sitzenbleiben abschaffen stehen ganz
oben auf unserer Liste!"
"Aber auch auf Wiener Ebene wäre einiges an Verbesserungen
möglich. Wir verweisen auf unsere langjährigen Forderungen nach
SchülerInnen- und Studierendenfreifahrt und Aufhebung der
Studiengebühren auch für FH-Studierende. Hier muss sich unbedingt
etwas bewegen", so Strobl, Jagsch, Atasoy und Esmailzadeh
abschließend.
Rückfragehinweis:
SJ Wien: Fabian Looman (0699 1 713 9 713)
VSStÖ Wien: Kathrin Glösel (0699 155 66 803)
AKS Wien: Kübra Atasoy ( 0699 196 94 422),
Sassan Esmailzadeh (0650 394 11 57)OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SJO






