4th European Consultants' Cooperation Forum: Profit & Principles

Ethical ways to sustainable success for consultants, 20. November 2009 Wiener Rathaus

Wien (OTS) - Am 20. November wird das Wiener Rathaus zum
Mittelpunkt der europäischen Consultingszene. Unter dem Titel "Profit and Principles - Ethical ways to sustainable success for consultants" wird das 4th European Consultants' Cooperation Forum (4th ECCF) der Austrian International Consultants* das Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichem Gewinnstreben und der Einhaltung ethischer Grundsätze neu beleuchten.

Implementierung integrer Prinzipien

Der in Krisenzeiten wie heute lauter werdende Ruf nach mehr Ethik im Wirtschaften ist nicht neu. "Bereits seit den 90er-Jahren des vorigen Jahrhunderts steht das Thema ganz prominent auf der Agenda von Regierungen, internationalen Behörden und Institutionen," sagt Renko G. Campen, einer der Hauptreferenten des 4th ECCF und prominenter Verfechter der Einführung eines Business Integrity Management System (BIMS) als Teil der Corporate Social Responsibility von Unternehmen.

Der frühere Präsident und CEO der großen niederländischen DHV-Group, einem weltweit aktiven Anbieter von Ingenieurberatungsleistungen mit einem Jahresumsatz von einer halben Milliarde Euro, wird dabei vor allem auf die Herausforderungen im Bausektor zu sprechen kommen. "Gerade dem Bausektor wird weltweit ja besondere Anfälligkeit für Korruption und viele andere nicht-ethische Verhaltensweisen zugeschrieben. Und er bietet dafür auch die besten Voraussetzungen: große Projekte einschließlich enormer Geldbeträge, hohe Vorlaufkosten in einem wettbewerbsintensiven und riskanten Umfeld, das noch dazu von wenig transparenten Ausschreibungsverfahren dominiert wird".

Alle spielen nach denselben Regeln

Campen's Darstellung zu Hindernissen und Erfolgen in der Implementierung integrer Prinzipien in der Consultingbranche folgen richtungsweisende sowie praxisrelevante Ausführungen von Philipp Gaggl (PricewaterhouseCoopers), Leopold Neuhold (Uni Graz), Francois Valérian (Transparency International) und Enery Quinones (EBRD). Quinones wird vor allem auf die jüngsten Initiativen der internationalen Finanzinstitutionen (IFI) hinweisen, die sicherstellen sollen, dass nur ethischen Prinzipien verpflichtete Consultingfirmen zu Aufträgen kommen sollen. "Um zu gewährleisten, dass ethisches Verhalten dabei in vollem Einklang mit dem Erzielen von Erfolgen und Gewinnen steht, müssen alle Beteiligten einen Weg entwickeln, der sicherstellt, dass alle Consultants nach den gleichen Regeln spielen".

Branchen- und länderübergreifende Kommunikation

Die Liste der national wie international anerkannten ReferentInnen spricht also für kompetente, zukunftsorientierte und bisweilen auch kontroversielle Beiträge zum 4th ECCF. Gäste aus etwa 20 europäischen Ländern werden durch ihre aktive Teilnahme an Diskussionen im "Europe Cafe" für den nötigen Realitätsbezug und zusätzliche Spannung sorgen. Thematisch besonders angesprochen werden Architekten und Ingenieurkonsulenten, Unternehmens- und IT-Berater, Wirtschaftstreuhänder, Rechtsanwälte und Finanzexperten. Sowohl das "Europe Cafe" als innovatives Kommunikations-Setting als auch der abschließende "AIC-Networking Cocktail" im Rathauskeller fördern intensives Netzwerken.

Details zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter http://www.eccf.at.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen Frau Mag. Yanina Soetopo unter yanina.soetopo@a-i-c.at sowie telefonisch unter +43-590-900-5132 gerne zur Verfügung.

Auf Ihr Kommen freuen sich

Dr. Walter Mayr
AIC Präsident

Mag. Maria Kollmann-Batalla
AIC Geschäftsführung

*) Die Plattform Austrian International Consultants (AIC) wurde 2005 durch das BMWA gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) im Rahmen von "go-international" initiiert, um VertreterInnen wissensintensiver Berufsgruppen, die international aktiv sind bzw. sein wollen, in der ARGE Planungs- und Beratungsexport zu vernetzen und zu unterstützen. Begonnen wurde mit Architektur- und IngenieurkonsulentInnen, Unternehmens-und IT-BeraterInnen. 2008 wurden Rechtsanwälte, Wirtschaftstreuhänder und Finanzexperten mit einbezogen. Derzeit sind ca. 230 derartige österreichische KonsulentInnen vernetzt. Die Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten (BAIK) sowie der Fachverband Unternehmensberatung-Informationstechnologie (UBIT) der WKO fungieren als Trägerorganisationen.

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