• 22.10.2009, 16:14:35
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  • OTS0314 OTW0314

Der Traum einer Sache

Social Design zwischen Utopie und Alltag

Wien (OTS) - Ausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien
im Rahmen des /ecm-Masterlehrgangs

Eröffnung: 3. November 2009, 18 Uhr

Dauer und Öffnungszeiten:
4. November bis 12. Dezember 2009, Di-So 15 bis 19 Uhr

Ort: Vordere Zollamtsstraße 3, 1030 Wien

www.socialdesign.at

Social Design, verstanden als Gestalten mit sozialer Verantwortung
legt den Fokus nicht auf Styling, sondern auf gesellschaftliche
Fragestellungen. Die Ausstellung "Der Traum einer Sache - Social
Design zwischen Utopie und Alltag" stellt den Begriff Social Design
zur Diskussion: Historisches Positionen, Motivationen und Versprechen
ebenso wie zeitgenössische Strategien werden in fünf Themensträngen
aufgeschlüsselt.

- Die Linie Moderne Utopien greift historische Bezugspunkte von 
   Social Design anhand eines Work Chart für DesignerInnen von 
   Victor Papanek, der mobilen Bibliothek von Friedrich Kiesler, 
   Entwürfen von Margarete Schütte-Lihotzky und einer Videoarbeit
   von Dorit Margreiter auf.
 - Der Widerspruch technologischer Entwicklung als Lösung und
   gleichzeitig Ursache gesellschaftlicher Probleme wird in der
   Linie Fortschrittversprechen verhandelt. Kritische Überlegungen
   von Theodor Adorno stehen dabei neben aktuellen Positionen wie
   der Wanderausstellung Massive Change von Bruce Mau.
 - Selbstdarstellungen und Leistungsanforderungen von GestalterInnen
   bilden in der Linie Produktionsbedingungen den Ausgangspunkt für
   eine Beleuchtung des Berufsbildes von DesignerInnen.
 - Der Infragestellung sozialer, politischer oder kultureller 
   Festlegungen alltäglichen Handelns geht die Linie Kritische 
   Untersuchungen nach, illustriert etwa durch Möbel aus den 1980er
   und 90er Jahren, deren Design ihre Verwendung reflektiert oder
   auch die Website www.socialdesignsite.com, die durch Vernetzung
   auf soziale Veränderungen zielt.
 - Die Linie Gestaltungsspielräume spürt schließlich Strategien
   zeitgenössischer Projekte aus Kunst und Design auf, die darum
   ringen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen: Beispielsweise
   das Projekt Garbarage von WochenKlausur, eine Videoarbeit von
   Jochen Traar sowie eine Fotostudie der Designerinnen Danklhampel.

Erstellt wurde die Ausstellung von einem interdisziplinären
KuratorInnenteam im Rahmen des /ecm-Masterlehrgangs der Universität
für angewandte Kunst Wien. Sie wird durch ein vielfältiges
Rahmenprogramm mit internationalen ExpertInnen ergänzt.

Rückfragehinweis:

Mag. Anja Seipenbusch
   Universität für angewandte Kunst Wien
   Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit
   T: 01/711 33-2161
   [email protected]
   www.dieangewandte.at
   
   Ruth Strondl
   /ecm-Masterlehrgang, PR zur Ausstellung
   T: 0664/605 14-4024
   [email protected]
   www.socialdesign.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | UAK

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