Bures: Klares Bekenntnis zum Ausbau der Schiene - ÖBB muss Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden

Wien (OTS/SK) - Verkehrsministerin Doris Bures sieht eine klare Absicht, warum diese Debatte um die ÖBB vom BZÖ vom Zaun gebrochen wurde: Eine österreichische Marke, ein Unternehmen werde permanent kritisiert und schlecht gemacht. Man möchte das Unternehmen ÖBB nachhaltig ruinieren, um es danach billig, am besten an Freunde, verscherbeln zu können. "Dieses System wird es aber mit den Sozialdemokraten in der Regierung nicht geben", so Bures heute, Mittwoch, im Nationalrat. ****

"Ja, es gibt Probleme in den ÖBB, die wir diskutieren und meistern müssen", erklärt Bures. Die ÖBB müsse pünktlicher und kundenfreundlicher werden. Daran werde das Management der ÖBB gemessen. "Traurig ist, dass das BZÖ, ein bisschen begleitet von der ÖVP, die ÖBB permanent kritisiert, obwohl gerade die Minister und Politiker aus den Reihen des BZÖ und der ÖVP die Verursacher der Probleme sind, die die ÖBB heute zu meistern haben. Sieben Jahre wurden die ÖBB totgespart und durch Spekulationen 600 Millionen Euro in den Sand gesetzt. Zum Glück ist diese Zeit vorbei", so die Verkehrsministerin. Bures forderte den Regierungspartner und die Opposition auf, zu den Investitionen in die Infrastruktur der ÖBB zu stehen und nicht "wie Heckenschützen" gegen das Unternehmen und den Schienenausbau zu agieren.

"Ich stehe zur ÖBB. Denn die ÖBB hat auch ein Gesicht - 40.000 Menschen arbeiten täglich hart und geben ihr Bestes zum Wohle der Fahrgäste, das ist das Gesicht der ÖBB", so Bures. Auch würden dank der ÖBB jedes Monat neun Millionen Tonnen Güter auf der Schiene transportiert. Damit würden im Vergleich zum Transport auf der Straße 3,4 Millionen Tonnen an CO2 eingespart. "Das ist das größte Klimaprojekt der Gegenwart und der Zukunft", lobte die Verkehrsministerin.

"Ich stehe für das größte Investitionsvolumen der 2. Republik, denn dies sichert Arbeitsplätze, sichert ein modernes Schienennetz für den Güter- und Personenverkehr, ermöglicht die Renovierung von 100 Bahnhöfen, macht die Bahnübergänge sicherer und die Verbindungen schneller. Als Verkehrsministerin stehe ich zur ÖBB, für eine moderne Infrastruktur und für den von uns eingeschlagenen Weg, damit die ÖBB den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird", erklärte Bures abschließend. (Schluss) mw

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