Hightech im Gesundheitswesen: Fehlverschreibung oder Wundermittel?

Wien (OTS) - Umsetzung der Elektronischen Gesundheitsakte eher schleppend - IT-Branche fühlt sich außen vor - Expertinnen und Experten diskutieren bei EBC am 29. 10. über mögliche Risiken und Chancen

Günstiger, effizienter, ohne Alternative: Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien im heimischen Gesundheitswesen wird von vielen Seiten seit Jahren als wahrer Heilsbringer für den Sektor beworben. Naturgemäß stehen Vertreter aus der IT-Branche dabei in der vordersten Reihe. Denn gerade in Zeiten der aktuellen Wirtschaftskrise wären Aufträge aus dem öffentlichen Bereich ein stabilisierender Faktor.

Versprochen wird jedenfalls eine schöne neue Medizinwelt:
E-Medikation, elektronische Entlassungsinformationen, digitale Labor-und Röntgenbefunde sowie der Online-Zugriff auf Diagnosen oder Krankheitsverläufe. Was für die einen unumgänglich ist, gilt bei anderen allerdings nur als "nette Spielerei". Klar ist, dass einige Stolpersteine zu überwinden sind: Massive Kritik gibt es etwa an der schleppenden Umsetzung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA).

Wie stark wird die IT-Branche bei der Entwicklung entsprechender Konzepte einbezogen? Sind die erforderlichen Technologien einsatzbereit? Welche Hürden entstehen dadurch für ältere oder weniger technikaffine Bürgerinnen und Bürger? Werden hier erneut Insellösungen geschaffen oder ist eine internationale Anbindung -Stichwort Österreich als Tourismusland - möglich?

Wie wird in einem dermaßen sensiblen Bereich der Datenschutz gewährleistet? Welche Auswirkungen könnte die geplante Vorratsdatenspeicherung haben? Werden Lebensversicherungen künftig einen ELGA-Auszug vor Vertragsabschluss verlangen? Haben Ärzte durch "E-Health" wirklich mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten? Was sind die Gründe für die bisher eher holprige Entwicklung, wie ist es um den Status quo bestellt und wo geht die Reise hin?

Diese Fragen beleuchten folgende Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community am 29. Oktober in Wien: Alexander Schanner (ARGE ELGA), Christian Euler (Österreichischer Hausärzteverband), Clemens Hochwartner (NextiraOne), Thomas Jäkle (WirtschaftsBlatt), Harald Lakatha (IT Solution) und Manfred Rieser (Telekom Austria).

Die Plattform

Soziale Netzwerke, mobiles Marketing und Software als Dienstleistung: Die IT-Welt dreht sich immer schneller. Die seit acht Jahren existierende E-Business-Community (EBC) hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, Wissen über aktuelle Themen aus der Branche zu vermitteln und Geschäftskontakte zu erleichtern.

Veranstaltet von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, bildet die EBC ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business. Monatliche Veranstaltungen, bei denen sowohl Impulsreferate als auch Fachvorträge und Podiumsdiskussionen Platz haben, bilden die ideale Plattform für Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

Die Partner-Unternehmen der E-Business-Community sind:

EBC: Hightech im Gesundheitswesen: Fehlverschreibung oder Wundermittel? Happy Hour: ab 18.30 Uhr, Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bitte an: ebc@apa.at Datum: 29.10.2009, um 18:30 Uhr Ort: Haus der Musik Café cantino, Dachgeschoß Seilerstätte 30, 1010 Wien

Rückfragen & Kontakt:

E-Business-Community
Barbara Rauchwarter
Tel.: +43/1/360 60-5700
ebc@apa.at
Web: http://ebc.apa.at

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