FP-Frank zu Flächenumwidmung Heuberggstätten: Einzig FPÖ auf der Seite der Anrainer

Bürger vehement gegen "Zerstörung" der Kleingartensiedlung und Parkplatzraub durch Wohnbauten

Wien, 20-10-2009 (fpd) - Am 17. Oktober 2009 versammelten sich Anrainer der Heuberggstätten im Vereinshaus der Kleingartenanlage Ecke Laxenburgerstraße/Heuberggstättenstraße, um von den Politikern (SPÖ, FPÖ, ÖVP und GAL) eine klare Aussage betreffend des neuen (Flächenwidmungsplanes) Rotdrucks PD 7585K zu bekommen. Außer der FPÖ erklärte sich jedoch niemand bereit, die Bürger dieses Grätzels in ihrem Ansinnen zu unterstützen, so heute die Gemeinderätin der FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank, die ebenfalls an der Versammlung teilnahm.

Schon im Februar dieses Jahres gab es einen Gründruck, wonach die Sportanlage und Kleingartensiedlung durch Wohnbauten "zerstört" werden sollten. Die FPÖ habe diesbezüglich längst einen Antrag bei der Bezirksvertretungssitzung eingebracht, wonach dem Willen der Bürger Rechnung zu tragen sei und keinerlei Wohnverbauung in dieser Gegend stattfinden solle. Ungeachtet des ausdrücklichen Bürgerwillens habe die Stadt Wien nun aber einen neuerlichen Flächenwidmungsplan aufgelegt, bei dem eindeutig die Errichtung eines Wohngebäudes geplant ist und im Gegenzug die vorhandene Sportanlage zum Teil in Kleingartengebiet und in Sondernutzung Wald und Wiese umgewidmet werden soll. Dies würde jedoch auch eine Streichung vorhandener Parkplätze bedeuten und die Wohnqualität in diesem Bereich erheblich schmälern. Zudem befinde sich das geplante Objekt auf einer ehemaligen Mülldeponie. Demnach würden künftige Bewohner bewusst den Giftstoffen ausgesetzt, kritisiert Frank.

Obwohl sich die Anrainer im Zuge der Versammlung vehement gegen das Vorhaben aussprachen, war BV-Stellvertreter Kaindl zu einer definitiven Aussage, dass keine Änderung der Flächenwidmung in diesem Bereich stattfinden wird, nicht zu bewegen. Die Emotionen der Bürger, die sich im Stich gelassen fühlten, waren demnach enorm. Auch die augenscheinliche Wendehalspolitik der ÖVP, vertreten durch GR Kenesei, konnte nicht punkten, denn tatsächlich wurde die geplante Verbauung ursprünglich stark befürwortet und durch mehr als offensichtliche Parteilinie letztendlich doch abgelehnt. Scheinbar hatte niemand mit dem ausgeprägten Willen der Bürger gerechnet, die sich lautstark zur Wehr setzten. Manche verließen jedoch schon bald die Sitzung, da von Seiten der SPÖ jegliche Bereitschaft zur Kooperation fehlte, gibt Frank bekannt.

Immer wieder werde von der SPÖ Bürgernähe propagiert, jedoch letztendlich nie eingehalten. Auch in diesem Falle stehen wieder einmal einzig und allein die Freiheitlichen von Beginn an auf der Seite der Bürger, nehmen deren Anliegen ernst und handeln danach. "Wir werden jedenfalls alles im Rahmen unserer Möglichkeiten unternehmen, um die geplante Flächenwidmung, die eine Verbauung des Parkplatzes und eine Umwidmung des Sportplatzes vorsieht, zu verhindern", verspricht Frank abschließend. (Schluss) hn

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