• 19.10.2009, 16:42:41
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VSStÖ: Keine Anträge auf Paragraph 124 b - Je mehr Studierende, desto besser

Geschlossene Schranken lösen die Uni-Misere nicht

Wien (SK) - "Der Anstieg der Studierendenzahlen an Österreichs
Unis ist ein Grund zu feiern und darf kein Anlass für neue Hürden
sein", meint VSStÖ-Bundesvorsitzende Sophie Wollner in Richtung
WU-Rektor Badelt, der heute seinen Antrag auf Zugangsbeschränkungen
im Bachelor "Wirtschafts- und Sozialwissenschaften" angekündigt hat.
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"Ganz nach dem Motto ‚Aus den Augen - Aus dem Sinn’ wollen Badelt und
Kollegen die Studierenden loswerden. Das Problem ist aber der
politische Wille zur besseren Finanzierung der Unis und nicht der
Studierwunsch der Menschen. Weder Studiengebühren noch
Zugangsbeschränkungen bringen gerechtere Studienbedingungen. Anstatt
die Studierenden aus den Unis zu drängen, sollten sich die Rektoren
lieber überlegen, wie sie die Studienqualität wirklich verbessern
können", weist Sophie Wollner auf das tatsächliche Problem der Unis
hin.

"Österreich hat im europäischen Vergleich zu wenige AkademikerInnen,
unser Bildungssystem ist sozial selektiv. Wir brauchen eigentlich
noch mehr Studierende. Zugangsbeschränkungen halten Menschen vom
Studieren ab und können nie fair sein - egal ob Numerus Clausus,
Aufnahmetest oder Knock-Out-Prüfung", fordert Wollner die Rektoren
auf, ihre Anträge nicht einzubringen. (Schluss) mo/mb

Rückfragehinweis: Stefanie Grubich, VSStÖ-Pressesprecherin, 0676/38
58 81 3

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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