- 19.10.2009, 08:18:10
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Glücksspiel: Wird Kärnten die Konsumenten ausbeuten?
Trotz sinkender Einnahmen wollen bestimmte Politiker sich das Geld für ihre Wahlzuckerln aus den Taschen der kleinen Spieler holen.
Klagenfurt (OTS) - Kärnten hat ein kleines, aber sehr gut
reguliertes
und viel besser regelmäßig kontrolliertes Glücksspiel in
gewerblichen Bereichen als manche andere Bundesländer.
Die längst grenzwertige Höhe der Besteuerung, zusammen mit
einer strengen Attraktivitätsminderung, führt dazu, dass nur eine,
vergleichsweise sehr geringe, Anzahl an Spielautomaten
überhaupt noch wirtschaftlich betrieben werden kann.
Zum Vergleich: Deutschland, ca. 355 Einwohner pro Automat. Kärnten, ca. 860 Einwohner pro Automat. (Laut Informationen der WKK und des BA Berlin).
Der zuständige Gesundheitslandesrat ist ganz offensichtlich
unzureichend von seinen Therapeuten informiert. Die haben
natürlich ein Interesse daran sich Existenz und Zukunft zu
sichern. Dafür werden einmal mehr die tragischen
Einzelschicksale der wenigen pathologischen Spielsüchtigen
missbraucht. Die veröffentlichten Angaben über 1000 bzw.
1200 "registrierte Personen" hält mit Sicherheit einer
korrekten Überprüfung der Diagnosen und des eigentlichen
Grundes der Registrierung nicht stand. Hier wird der
Öffentlichkeit, für eigene und politische Zwecke, eine so
nicht vorhandene Problematik vorgegaukelt.
Das Glücksspielangebot pro Kopf in Kärnten ist um mindestens
60 % kleiner als in Deutschland. Trotzdem will man im Verhältnis
um über 50 % mehr pathologisch Spielsüchtige in Kärnten
gefunden haben, als durch überprüfte, hochprofessionelle und
wissenschaftliche Studien in Deutschland festgestellt wurden!
Die Forderung eines Verbotes hätte noch vor einem halben
oder sogar viertel Jahrhundert Sinn gemacht, als es für Spieler
fast keine Alternativen gab. Heute vertreibt man so die Spieler
erst recht gezielt in nicht mehr kontrollierbare, meist steuerfreie,
Bereiche, wo sie eine große Auswahl von bequem erreichbaren
und viel attraktiveren Glücksspielangeboten vorfinden.
Rückfragehinweis:
Helmut Kafka,
Pressesprecher, Automatenverband.at, Tel. : 01 920 33 33,
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