- 18.10.2009, 08:00:17
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"profil": Buwog: Petrikovics nennt in Provisionsaffäre Namen
Raiffeisen-Oberösterreich dementiert und klagt
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, nennt der frühere Immofinanz-Chef
Karl Petrikovics in der Buwog-Provisionsaffäre nun einen Namen. In
der von "profil" bereits in Auszügen veröffentlichten Stellungnahme
an die Staatsanwaltschaft Wien behauptet Petrikovics, die
Raiffeisenlandesbank (RLB) Oberösterreich habe die Hälfte der
Honorare für die Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger
an die Immofinanz "refundiert". Laut Petrikovics soll
RLB-Vorstandsmitglied Georg Starzer involviert gewesen sein. In der
profil vorliegenden Stellungnahme heißt es: "Als Zeugen dafür können
nach meiner Erinnerung Mag. Thornton und Dr. Postl (zwei damalige
Immofinanz-Führungskräfte, Anm.) sowie aufseiten der RLB
Oberösterreich Dr. Starzer in Betracht kommen. Diese Personen haben
... an der abschließenden Verhandlung über den ... Ankauf der
restlichen ESG-Anteile durch die Immofinanz-Gruppe persönlich
teilgenommen."
Die Villacher Wohnungsgesellschaft ESG war als Teil des
Buwog-Pakets 2004 von Immofinanz und einem Konsortium um die RLB
übernommen worden, 2005 kaufte die Immofinanz alle ESG-Anteile auf,
wobei laut Petrikovics die Hälfte der Lobbyisten-Provision von
insgesamt 9,6 Millionen Euro vom Kaufpreis abgezogen worden sein
soll.
Die RLB Oberösterreich hat die Behauptungen bereits mit aller
Vehemenz zurückgewiesen und Petrikovics noch Freitag vergangener
Woche wegen "Verleumdung" angezeigt.
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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