- 17.10.2009, 20:35:02
- /
- OTS0064 OTW0064
Neue KÄRNTNER TAGESZEITUNG - Kommentar: Gerechtigkeit beginnt unten ...
Ausgabe 18. Oktober 2009
Wien (OTS) - Wow! Wie sie fauchen und Worte spucken! Da kommen sie
also aus ihren gesicherten Positionen hervorgeschossen und rufen auf
zur Neiddebatte, weil ansonsten die Sache mit der Gerechtigkeit
chancenlos bliebe. Sie beglückwünschen Finanzminister Pröll zum
Transferkonto, mit dem aufzudecken sei, wie es sich
"Sozialschmarotzer" auf ein paar Hundert Euro gemütlich machen und
mehr beziehen als der minder bezahlte Schwerarbeiter. Wundersame,
ganz neue Töne sind das . Weil man bislang - wenn die Diskussion
nicht am untersten sozialen Ende, sondern oben begann - anderes
vernahm: Neiddebatte? Pfui, wie kann man nur!
Wir erinnern uns: Bankerboni? Nur keine Neiddebatte!
Vermögenssteuer? Nicht schon wieder eine Neiddebatte! Stiftungsfrage?
Schluss mit der Neiddebatte! Man wurde schnell und konsequent mundtot
gemacht, wenn man auf Gerechtigkeit zu sprechen kommen wollte. Nun,
da Gerechtigkeit im Sozialempfänger-Topf ansetzen soll, verrät sich
die verlogene, pseudointellektuelle Sicht.
Rückfragehinweis:
Neue Kärntner Tageszeitung Viktringer Ring 28 9020 Klagenfurt Mag. Claudia Grabner Tel.: 0463/5866-532 E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KTI






