- 17.10.2009, 10:11:25
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SP-Horner: Racheaktion der Post-Direktion am Rücken der Kunden?!
Weil sie Postämter nicht schließen kann, schränkt sie Öffnungszeiten ein - Schildbürgerstreich
Linz (OTS) - Ein neuer Streich der Post-Generaldirektion lässt in
Oberösterreich aufhorchen: "Weil jene Postämter, für die kein
Postpartner gefunden werden konnte, laut Bescheid des
Infrastrukturministeriums nicht geschlossen werden dürfen, handelt
die Post nun auch noch gegen ihre Kunden. Denn die Generaldirektion
der Post hat jetzt verfügt, dass diese Ämter nur mehr halbtags
geöffnet haben dürfen", so Christian Horner, designierter
Neo-Geschäftsführer der SPÖ Oberösterreich.
"Dieser Schritt gegen die Kundeninteressen erinnert an einen
Schildbürgerstreich. Mit Kundenfreundlichkeit oder
Geschäftstüchtigkeit hat das nichts zu tun. Geöffnet bleiben die
Postämter nämlich ausschließlich am Vormittag, obwohl - oder weil? -
laut Gewerkschaft der Nachmittag eindeutig mehr Geschäft bringt. Die
SP Oberösterreich begrüßt sehr, dass Infrastrukturministerin Doris
Bures bereits eine umfassende Prüfung dieser Maßnahme eingeleitet
hat."
Über 30 Postämter sind in Oberösterreich davon betroffen, dass sie
künftig nur mehr von 8 bis 12 Uhr geöffnet haben dürfen. Rechtlich
gedeckt sei diese Maßnahme laut Post, da die Mindestöffnungszeit von
20 Stunden pro Woche nicht unterschritten wird - wirtschaftlich
sinnvoll erscheint sie aber nicht.
"Wer den Postbetrieb, vor allem aber den Alltag der Postkundinnen und
-kunden kennt oder mit den PostmitarbeiterInnen spricht, kann sich
ausrechnen, dass am Nachmittag die Postämter eher frequentiert sind
als am Vormittag", so Christian Horner. "Wenn die Generaldirektion
den einträglicheren Nachmittag nun schließen lässt, lässt das nur
zwei Schlussfolgerungen zu: entweder sie versteht nichts vom Geschäft
und wäre somit ablösereif - oder sie will die Postämter, weil sie sie
jetzt nicht zusperren darf, wirtschaftlich weiter aushungern.
Die SPÖ Oberösterreich hat das Büro der zuständigen Ministerin über
den Sachverhalt bereits informiert und prüft die Möglichkeiten, um
diese Verschlechterung der Postversorgung in Oberösterreich zu
verhindern.
Wenn die Generaldirektion der Post ihren Auftrag im Sinne der
KundInnen ernst nimmt, dann sollte sie selbst von den gesetzten
Schritten Abstand nehmen und Lösungen für die Probleme suchen, die
nicht zu Lasten der Menschen gehen", steht für Horner fest.
Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]
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