- 16.10.2009, 10:55:00
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Bures: Bauarbeiten für Erkundungsstollen des Brenner-Basistunnels starten jetzt
Wien (BMVIT) - Die Arbeiten am Brenner-Basistunnel auf
österreichischer Seite beginnen noch in diesem Jahr. Vor zwei Wochen
hat der Aufsichtsrat der BBT SE den Auftrag für den Erkundungsstollen
an ein Bieterkonsortium vergeben. Nachdem gestern die gesetzliche
Stillhaltepflicht ohne Einsprüche abgelaufen ist, wird jetzt umgehend
mit den Bauvorbereitungen begonnen, informiert
Infrastrukturministerin Doris Bures. "Noch in diesem Jahr beginnt der
Tunnelvortrieb für den Probestollen." ****
"Nach 29-jähriger Vorbereitungszeit starten jetzt die Bauarbeiten
in Tirol. Das ist ohne Übertreibung ein historisches Ereignis",
betont die Ministerin zum bevorstehenden Baubeginn für den 7
Kilometer langen Erkundungsstollen Innsbruck und den 2,4 Kilometer
langen Fensterstollen Ahrental.
"Wir haben in den vergangenen Monaten mit sehr viel Nachdruck an
diesem Jahrhundertprojekt der österreichischen und europäischen
Verkehrspolitik gearbeitet", erläutert Bures. "Die Finanzierung ist
gesichert, alle Genehmigungen für den Bau liegen vor. Und wir haben
im Mai die verkehrspolitischen Rahmenbedingungen beschlossen, damit
sichergestellt ist, dass der Verkehr auf die Schiene verlagert wird."
Denn das ist das zentrale Ziel dieses Großprojekts. "Mit der
Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene entlasten wir die Tiroler
Bevölkerung und die Umwelt entlang der Transitstrecke", so die
Ministerin. Und sie hebt überdies hervor, dass eine moderne
Verkehrsinfrastruktur Arbeitsplätze schafft, sowohl durch die
Investition in den Bau selbst als auch durch die Aufwertung des
Wirtschaftsstandorts.
Mit Verwirklichung des mit insgesamt 62 Kilometer längsten
Eisenbahntunnels der Welt wird die Fahrzeit von Innsbruck nach Bozen
von derzeit 2 Stunden auf 50 Minuten reduziert. Der BBT (Brenner
Basistunnel) ist das Herzstück des vorrangigen TEN-Vorhabens Nummer
1, das von Berlin über München, Innsbruck, Bozen, Verona und Mailand
nach Neapel, Messina und Palermo führt und damit die wichtigen
Wirtschaftszentren Nord- und Südeuropas verbindet. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Susanna Enk, Pressesprecherin
Telefon: +43 (0) 1 711 6265-8121
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
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