VSStÖ: Gegen Hahns unfairen 3-Schritte-Plan

Hahn und Pröll sollen zahlen, nicht jammern

Wien (OTS/SK) - Der Verband sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) spricht sich deutlich gegen die vom Wissenschaftsminister Hahn geforderten Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren aus. "Der 3-Schritte-Plan, den Hahn heute präsentiert hat, ist eine Farce. Anstatt endlich einmal anzuerkennen, dass es positiv ist, wenn viele junge Menschen studieren wollen, denkt Hahn nur daran diese davon abzuhalten", zeigte sich Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ, erzürnt. ****

"Minister Hahn soll endlich damit aufhören, sich vor den vielen Studierenden zu fürchten und die einzig sinnvolle Konsequenz aus den steigenden Studierendenzahlen ziehen: Finanzminister Pröll soll endlich mehr Geld für die Universitäten rausrücken, um bessere Studienbedingungen und ein besseres Betreuungsverhältnis zu gewährleisten," so Wollner.

"Der VSStÖ unterstützt den Vorschlag des Ministers die Stipendien zu erhöhen und fordert dabei vor allem eine Ausweitung des BezieherInnenkreises. Gleichzeitig aber Studiengebühren wieder für alle einzuführen ist absurd. Besonders Menschen aus bildungsfernen Schichten, die die Stipendien erhalten würden, werden durch die Gebühren vom Studieren abgehalten. Das hat die Studierendensozialerhebung nach der damaligen Einführung deutlich gezeigt", betonte Wollner. (Schluss) mw/mp

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