• 15.10.2009, 14:07:28
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ÖH zu Hahn: Nein zu Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren

Ja zu Studienberatung und Ausbau der Stipendien

Wien (OTS) - Genervt reagiert die ÖH Bundesvertretung auf die
"fairen" Vorschläge Hahns für die Universitäten. "Hahn hat immer noch
nicht gelernt, dass ein Anstieg der Studierendenzahlen wünschenswert
ist!" sagt Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH
Bundesvertretung. "Aus jeder internationalen Studie geht wieder und
wieder hervor, dass Österreich zu wenig Studierende hat. Das Problem
ist die Finanzierung der Universitäten", so Wallerberger weiter.

Ähnliches ist zum Vorschlag von Karlheinz Töchterle, Rektor der Uni
Innsbruck zu sagen: "Töchterles Vorschlag, flächendeckende
Zugangsbeschränkungen für Studierende einzuführen, ist eine typische
Rektoren-Reaktion", meint Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "Die
genannten Maßnahmen richten sich lediglich gegen die Studierenden und
nicht gegen das Ministerium, das nicht bereit ist, die nötigen
finanziellen Mittel bereitzustellen."

Positives kann das Vorsitzteam den Forderungen nach einem Ausbau des
Stipendienwesens und der Studienberatung abgewinnen. "Die
langjährigen Forderungen nach einer verbesserten Studien- und
MaturantInnenberatung sowie einer Ausweitung der Stipendien werden
endlich auch vom Ministerium aufgegriffen", freuen sich Wallerberger
und Maurer. "Jetzt muss die Finanzierung dafür geschaffen werden. Mit
der Wiedereinführung von Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen
werden diese positiven Entwicklungen jedoch zunichte gemacht", so
Maurer und Wallerberger unisono.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft(ÖH)
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0676 888 52 212 http://www.oeh.ac.at

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