BZÖ-Strutz: Katastrophaler Auftritt von ORF-GD Wrabetz im Rechnungshof-Ausschuss

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz kritisiert heute "den katastrophalen Auftritt von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz im Rechnungshofausschuss des Parlaments. Der ORF hat nicht eine einzige der 57 Empfehlungen des Rechnungshofes bis jetzt umgesetzt. Rechnungshofpräsident Moser hat dem ORF eindrucksvoll nachgewiesen, dass nicht eine einzige Empfehlung vollständig umgesetzt ist", so Strutz.

Der BZÖ-General nennt hier beispielsweise die unzähligen Marketingstellen des ORF, die problemlos zusammengelegt werden könnten. Es gebe insgesamt keine Strategie für Einsparungen. "Wenn sich Wrabetz weiter versteckt und verweigert, dann fährt er den ORF gegen die Wand und direkt in den Konkurs", betont Strutz. Es sei auch bezeichnend, dass das ORF-Gesetz noch immer nicht auf dem Tisch liege, weil sich Medienstaatssekretär Ostermayer angesichts der derzeitigen Allmachtsphantasien der ÖVP nicht getraue, das ORF-Gesetz in Begutachtung zu schicken. "Die Regierung versucht das Thema ORF unter den Tisch zu kehren und hat deshalb heute in einer Sondersitzungspause in Rekordzeit das Thema durchgepeitscht. Weil sich SPÖ und ÖVP im Streit um Posten beim ORF nicht einigen können, droht dem ORF das wirtschaftliche Aus. Der BZÖ-Antrag, die Causa ORF zu vertagen und im nächsten Ausschuss erneut zu behandeln, wurde von SPÖ und ÖVP abgeschmettert, das ist fahrlässig gegenüber dem ORF, seinen Mitarbeitern und den Seherinnen und Sehern", betont Strutz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0002