Hayek Institut zur Rede des Finanzministers: Josef Pröll hat Hoffnung gemacht

Barbara Kolm: "Endlich jemand, der die Wahrheit sagt, und sie nicht schönredet."

Wien (OTS/PdI) - "Sehr viel Hoffnung" habe Finanzminister Josef Pröll mit seiner Rede am Mittwoch gemacht, betont Barbara Kolm, Generalsekretärin des Hayek Instituts. "Besonders in den Bereichen Budget, Steuern und Verwaltung hat der Finanzminister jenen Weg skizziert, der für Österreich, für Freiheit, Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand der richtige ist", so Kolm.

"Die Finanzkrise ist zu einer Schuldenkrise geworden. Deshalb bin ich froh über die klaren Worte des Finanzministers, wenn er bekennt:
'Schulden fressen Zukunft auf'! Damit nennt er eines der Hauptprobleme der kommenden Jahre beim Namen. Das lässt hoffen, dass die Budgetkonsolidierung durch Ausgabenreduktion konsequent umgesetzt wird", erklärt Kolm.

Das führt auch zur Verwaltungsreform, deren Notwendigkeit Finanzminister Josef Pröll genauso klar kommuniziert habe als die anderen Themen seiner Rede. "Wenn ich die Worte des Finanzministers richtig interpretiere, dann soll Schluss sein mit dem Gegeneinander von Bund. Ländern und Gemeinden. Dann geht es um eine große gemeinsame Lösung", so Kolm.

"Die Problematisierung der Tatsache, dass es Personen und Familien gibt, die mehr erwirtschaften, aber weniger zum Leben haben, weil die Steuerbelastung zu hoch und falsch verteilt ist - das ist aus dem Mund des Finanzministers eine Sternstunde für die über die Maßen belasteten Bürgerinnen und Bürger", freut sich Barbara Kolm vom Hayek Institut.

Bei aller Freude über die Ansagen von Josef Pröll bleibt Kolm aber "wachsam und realistisch: Der Finanzminister hat beachtliche Botschaften abgesetzt. Aber die Maßnahmen, die aus seiner Vision folgen, kann er derzeit nur mit seinem Koalitionspartner umsetzen. -Die Hoffnung ist gerechtfertigt. Aber der Weg wird weit sein", so Kolm abschließend.

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