- 15.10.2009, 10:19:42
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Europäische Woche: Reduzierung arbeitsbedingter Krankheiten durch Gefährdungsbeurteilung
Ein neuer Fallstudienbericht bietet Tipps zur Risikoprävention.
Wien (OTS) - Vom 19. bis 23. Oktober wird die Europäische Woche
für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit stattfinden.
Diese ist Teil der EU-Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze" und wird von
der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am
Arbeitsplatz (EU-OSHA) und ihren Partnern veranstaltet. Ein neuer
Fallstudienbericht bietet praktische Tipps zur Risikoprävention.
Seit Langem ist bekannt, dass die Gefährdungsbeurteilung den
Schlüssel für ein solides Sicherheits- und Gesundheitsmanagement
bildet, und es scheint, dass sich diese Erkenntnis mehr und mehr
durchsetzt. Die Europäische Woche soll das Bewusstsein schärfen und
dazu beitragen, dass die Bedeutung der Gefährdungsbeurteilung für
jeden einzelnen Arbeitsplatz erkannt wird:
- Arbeitgeber, Arbeitnehmer und andere wichtige Interessenträger werden ermuntert, sich aktiv an der gesamteuropäischen Kampagne zu beteiligen; - es wird das Bewusstsein dafür geschärft, dass sowohl aufgrund rechtlicher Verpflichtungen als auch aus praktischen Erwägungen Gefährdungen am Arbeitsplatz beurteilt werden müssen; - für die Gefährdungsbeurteilung wird eine einfache, schrittweise Herangehensweise empfohlen, kostenlose Literatur und Hilfestellung zu dem Thema finden sich auf zahlreichen Webseiten Österreichs, sowie der EU OSHA Seite. - die Unternehmen (Kleinstunternehmen und KMU) werden dazu ermutigt, ihre eigene Gefährdungsbeurteilung umfassend durchzuführen.
In Österreich findet dazu heuer am 12. November die Veranstaltung
"Gefährdungsbeurteilung - ein wichtiger Baustein zur Verbesserung von
Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz" statt.
Im Rahmen der Kampagne hat die EU-OSHA einen Bericht mit dem Titel
Beurteilung, Vermeidung und erhebliche Verringerung berufsbedingter
Gefährdungen veröffentlicht. Hierin finden sich praktische
Informationen über erfolgreiche Maßnahmen zur Beseitigung
beziehungsweise Kontrolle von Gefährdungen an Arbeitsplätzen. Er
richtet sich an die Personen, die für die Durchführung von
Gefährdungsbeurteilungen und die Entscheidungen über
Präventivmaßnahmen verantwortlich sind.
Die Studien behandeln Themen wie die Vorbeugung von Verletzungen
mit Injektionsnadeln in Krankenhäusern bis hin zur Verringerung von
Gefährdungen bei der manuellen Handhabung von Lasten in einer Werft.
Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass viele Gefährdungen vollständig
vermieden werden können und dass sich dort, wo dies nicht möglich
ist, die Bekämpfung der Gefährdung an der Quelle als besonders
wirkungsvoll erweist.
Weitere Infos:
Bericht "Beurteilung, Vermeidung und erhebliche Verringerung
berufsbedingter Gefährdungen auf einen Blick" als download unter
http://osha.europa.eu/en/publications/reports/TEWE09001ENC/view
Leitfaden zur Gefährdungsbeurteilung für Unternehmen als download
unter http://osha.europa.eu/de/topics/riskassessment
Rückfragehinweis:
com_unit, Susanne Wegscheider
Tel.: +43/(0)1/407 23 47-14 ; mobil: 0664 280 16 18
[email protected]
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