• 14.10.2009, 11:53:09
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  • OTS0119 OTW0119

Wiener Grüne verlangen Vorrang für FußgängerInnen

Verkehrskonzept müsse auf "schwächste Verkehrsteilnehmer" abgestimmt werden

Wien (OTS) - FußgängerInnen seien in Wien mit zu schmalen
Gehwegen, Radwegen auf Gehsteigen und ungünstigen Ampelschaltungen
konfrontiert, so die Wiener Grünen in einer Pressekonferenz am
Mittwoch. Im Jahr 2003 habe die Stadt Wien den "Masterplan Verkehr"
beschlossen, der unter anderem Mindeststandards für FußgängerInnen
und für den Radverkehr vorsieht. Bei der Umsetzung dieses
Verkehrskonzeptes sieht GR Rüdiger Maresch jedoch einige
Ungereimtheiten. Gehsteige, mit der im Konzept vorgesehenen
Mindestbreite von zwei Metern, seien eher die Ausnahme. Zusätzlich
führen die vielen Radwege auf Gehwegen zu Konfliktsituationen
zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Zudem seien auch etliche
Verkehrsampeln in Wien so geschaltet, dass ein Überqueren der
betroffenen Straßen während der Grünphase nicht möglich sei, so
Maresch. Vor allem für Personen mit Behinderungen stelle dies eine
"gewaltige Barriere" dar. Die Wiener Grünen fordern daher, Radwege
von den Gehsteigen auf die Straße zu verlegen. Zudem hätten
Radständer sowie Verkehrszeichen auf Gehwegen nichts verloren.
Weiters müssten alle Ampeln in Wien auf ihre
"FußgängerInnen-Freundlichkeit" überprüft und gegebenenfalls neu
eingestellt werden.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Telefon: 01
4000-81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/. (Schluss) bon

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Nina Böhm
   Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
   Telefon: 01 4000-81378
   E-Mail: [email protected]

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