- 13.10.2009, 10:14:35
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Welttag für Neuropathischen Schmerz
Wien (OTS) - Neuropathischer Schmerz ist eine chronische und mit
erheblicher Behinderung und körperlicher Beeinträchtigung
einhergehende Schmerzerkrankung, die durch eine Schädigung des
Nervengewebes ausgelöst wird.1 Schätzungen zufolge leiden in Europa
mehr als 17 Millionen Menschen an dieser Erkrankung. (1) Um verstärkt
auf die verheerenden Folgen aufmerksam zu machen, die diese
Erkrankung für die Betroffenen mit sich bringen kann, wird heute der
Welttag für Neuropathischen Schmerz abgehalten, um so in ganz Europa
das Bewusstsein für diese mit schweren Behinderungen einhergehende
Erkrankung zu erhöhen und Verbesserungen bei der richtigen Diagnose
und bei der Interaktion von Arzt und Patient bei der Behandlung
dieser Krankheit sicherzustellen. (2)
Neuropathischer Schmerz kann erhebliche Auswirkungen auf die
Lebensqualität der Betroffenen haben, die sich oft sogar bei normalen
Alltagsaktivitäten zeigen. (3) Die Schlafqualität ist häufig
beeinträchtigt und viele Betroffene sind nicht in der Lage, sich im
Bett bequem zu fühlen und erholenden Schlaf zu finden. Ebenso können
auch viele andere Aspekte des Privat- und Arbeitslebens betroffen
sein. Vor allem aber hat sich für betroffene Patienten in Europa
gezeigt, dass sie durchschnittlich 7 Jahre mit ihrer Krankheit leben
müssen, (4) bevor sie eine wirksame und Erfolg versprechende Therapie
erhalten.
Dazu erklärte Harry Kletzko, Präsident des Neuropathic Pain
Network: "Es ist wichtig, dass sich Patienten und Ärzte der gleichen
Sprache bedienen, um den Schmerz zu beschreiben, denn nur so kann man
gemeinsam zur richtigen Diagnose und zu einer effektiven Therapie
gelangen. Wir hoffen, dass der Welttag für Neuropathischen Schmerz
betroffenen Menschen als Motivation dienen wird, über ihre Schmerzen
zu sprechen und eine genaue Diagnose für ihre Probleme einzuholen, um
so ihrem oft seit Jahren bestehendem Leidensdruck ein Ende zu
setzen."
Obwohl geschätzte 6,0 - 7,7 Prozent der Bevölkerung in Europa an
neuropathischen Schmerzen leiden, dürfte diese Erkrankung auch
weiterhin in vielen Fällen unerkannt und auch nicht ausreichend
behandelt sein.5 In einer vor kurzem durchgeführten Umfrage gab die
Mehrzahl der befragten Patienten an, dass es mehr als ein Jahr - und
in einigen Fällen sogar mehr als zwei Jahre - gebraucht hätte, um
eine korrekte Diagnose zu stellen.
Neuropathischer Schmerz: Eine Erkrankung mit erheblicher Behinderung
und Beeinträchtigung
Neuropathischer Schmerz kann erhebliche Auswirkungen auf das Leben
der Betroffenen haben und kann in vielen Fällen bedeuten, dass die
Betroffenen nicht mehr in der Lage sind, ihre Arbeit zu verrichten,
normal zu gehen oder Schlaf zu finden. Für viele Patienten kann
selbst die Reibung ihrer Kleidung gegen die Haut zu einem
unangenehmen Gefühl des Brennens führen; aber dennoch bleibt diese
Krankheit in vielen Fällen ohne Diagnose und ohne ausreichende
Behandlung. (5)
Neuropathischer Schmerz ist eine chronische und stark
beeinträchtigende Erkrankung, die durch Probleme mit einer oder
mehreren Komponenten des Nervensystems ausgelöst wird. Bei vielen
Patienten treten neuropathische Schmerzen als Komplikation von
Diabetes, Gürtelrose, HIV, Krebskrankheiten, multipler Sklerose,
Schlaganfall oder Rückenmarkverletzungen auf. Während für normale
Menschen, die nicht an dieser Krankheit leiden, alleine der Gedanke,
auf einem Nagelbett zu liegen, erschreckend und schmerzhaft ist,
erleben viele Patienten mit neuropathischem Schmerz dieses Gefühl
jeden Tag am eigenen Körper und beschreiben diesen Schmerz oft als
"brennend", "stechend" oder "elektrisierend". In den letzten Jahren
wurden auch einige neue Screening-Methoden entwickelt, die
behandelnden Ärzten dabei helfen können, diese schwierig zu
diagnostizierende Krankheit richtig zu erkennen.
Zum Welttag für Neuropathischen Schmerz
Der erste Welttag für Neuropathischen Schmerz wurde im Jahre 2008
anlässlich des 12th International Congress of Pain in Glasgow
gemeinsam mit dem Neuropathic Pain Network und Pfizer abgehalten.
Über Pfizer Corporation Austria
Pfizer Corporation Austria ist die österreichische Niederlassung
von Pfizer Inc., des weltweit größten pharmazeutischen Unternehmens.
Pfizer ist heute in über 150 Ländern mit Niederlassungen präsent und
beschäftigt rund 82.000 Mitarbeiter - darunter mehr als 12.000 in
Forschung und Entwicklung. Pfizer erforscht, entwickelt, produziert
und vermarktet verschreibungspflichtige Medikamente für Mensch und
Tier. Pfizer Inc. investiert mehr als US$7 Milliarden jährlich in
Forschung und Entwicklung innovativer, lebensrettender und die
Lebensqualität verbessernder Medikamente der verschiedensten
therapeutischen Bereiche wie Herz-Kreislauf, Infektionskrankheiten,
Neurologie, Onkologie, Augenheilkunde, Urologie und
Atemwegserkrankungen.
Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der
medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich - während der
letzten fünf Jahre führte das Unternehmen mehr als 110 klinische
Studien in Österreich durch. Pfizer Austria - mit Sitz im
Floridotower im 21. Bezirk in Wien - beschäftigt derzeit rund 170
Mitarbeiter.
Referenzen
(1) Datamonitor, Stakeholder Insight: Neuropathic Pain, Comparative
Review of the Seven Major Markets, 02/2004 (Reference code:
DMHC1990) www.datamonitor.com
(2) Neuropathic Pain Network,
http://www.neuropathicpainnetwork.org/english/pain/painday.asp
accessed 24/09/09
(3) GfK HealthCare, Attitudes towards Neuropathic Pain - patient
and general public survey 2008 (UK, Germany, The Netherlands and
Sweden) - July - September 2008
(4) Global Neuropathic Pain Survey. February 1, 2007, data on
file.
(5) Neuropathic Pain Network, Neuropathic Pain Factsheet
http://www.neuropathicpainnetwork.org/english/members/index.asp
accessed 11/09/09
Rückfragehinweis:
Pfizer Corporation Austria Pressekontakt Mag. Elisabeth Stöcher Public Affairs Manager Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H. Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien Tel.: +43 1/521 15 - 672 Mail: [email protected] www.pfizer.at
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