• 12.10.2009, 16:13:49
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  • OTS0245 OTW0245

Erster internationaler Workshop nationaler Koordinatoren für Terrorismusbekämpfung

Wien (OTS) - Von 12. bis 13. Oktober 2009 findet im Vienna
International Centre (VIC) ein internationaler Workshop statt, der
erstmals die nationalen Koordinatoren für Terrorismusbekämpfung von
mehr als hundert Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen mit
VertreterInnen von insgesamt vierzig internationalen und regionalen
Organisationen sowie relevanten VN-Einheiten zusammenbringt.

Botschafterin Dr. Elisabeth Tichy-Fisslberger, Leiterin der
Rechts- und Konsularsektion im Österreichischen Außenministerium,
betonte im Namen der Ko-Sponsoren Costa Rica, Japan, Norwegen,
Schweiz, Slowakei, Türkei und Österreich bei der Pressekonferenz die
Bedeutung des Workshops als Plattform für den verstärkten Austausch
über Erfahrungen und gute Praktiken der Mitgliedstaaten im Umgang mit
der globalen Bedrohung durch Terrorismus. "Ziel dieser Initiative ist
die bessere Vernetzung der nationalen und globalen Anstrengungen in
der Terrorismusbekämpfung.", so Dr. Tichy-Fisslberger.

Durch die Ausrichtung des internationalen Symposiums hatte sich
Österreich bereits 2007 für die Umsetzung einer globalen
Anti-Terrorismus Strategie eingesetzt.

Der Workshop wird in enger Zusammenarbeit mit einschlägigen
Einheiten der Vereinten Nationen durchgeführt. Der Vorsitzende des
Arbeitsstabs Terrorismusbekämpfung der Vereinten Nationen, Jean-Paul
Laborde, bezeichnete die mitgliedstaatliche Initiative zur Vernetzung
der nationalen Beauftragten für Terrorismusbekämpfung als unabdingbar
für die gemeinsamen Bemühungen zur Aufrechterhaltung von Frieden und
Sicherheit. Die Leiterin der in Wien ansässigen Abteilung für
Terrorismusverhütung der Vereinten Nationen, Cecilia Ruthström-Ruin,
wies auf die Bedeutung des Respekts von Menschenrechten und
rechtsstaatlichen Prinzipien als Basis der Terrorismusbekämpfung
hin. Ihre Einheit leistet wertvolle Arbeit durch die Unterstützung
von Mitgliedsstaaten in der Umsetzung ihrer rechtlichen
Verpflichtungen und im Aufbau staatlicher Kapazitäten.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für europäische
   und internationale Angelegenheiten
   Presseabteilung
   Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550, 3739
   Fax: ++43 (0) 50 1159-213
   mailto:[email protected] 
   http://www.aussenministerium.at 
   http://www.bmeia.gv.at

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