• 12.10.2009, 12:20:35
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Razborcan: Unseliges Streiten auf dem Rücken der PendlerInnen

Niederösterreich muss beim Nahverkehr auch Eigenverantwortung zeigen

St. Pölten, (SPI) - "Das ständige Herumstreiten über
Zuständigkeiten und finanzielle Leistungen zwischen Niederösterreich
und den ÖBB bringt unseren Tausenden Pendlerinnen und Pendlern rein
gar nichts. Da müssen offenbar Justamentstandpunkte ausgetragen
werden, die aber sicher nicht zu den dringend notwendigen
Verbesserungen im Nahverkehr führen", kommentiert der
Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Gerhard Razborcan,
die wechselseitigen Anwürfe in Sachen ÖBB-Fahrplan, Nahverkehr und
Nebenbahnen. "Anstatt die Bahn aus der Fläche zurückzuziehen, sollen
die noch bestehenden Nebenbahnen modernisiert und attraktiviert
werden. Dazu ist es auch notwendig, dass sich das Land als Partner
der ÖBB oder möglicher anderer privater Betreiber engagiert. Bisher
verfolgt der verantwortliche VP-Landesrat Johann Heuras genau das
gleiche Konzept wie die ÖBB: Zusperren und Auflassen! Die äußerst
fragwürdige Entscheidung zur Ybbstalbahn zeigt jedenfalls, dass hier
nicht mit offenen Karten gespielt wird. Anstatt vorhandene Konzepte
zu prüfen und sich aktiv einzubringen, verfolgt VP-Heuras stur die
Zusperrpolitik der vergangenen Jahre weiter", so Razborcan, der
darauf verweist, dass gerade in unserem Bundesland in den vergangenen
Jahren die meisten Nebenbahnen bzw. Teilstrecken zugesperrt
wurden.****

Der SPÖ-Verkehrssprecher fordert jedenfalls VP-Landesrat Heuras auf,
sich den finanziellen Leistungen anderer Bundesländer für den
Nahverkehr "zumindest anzunähern"! "Wenn Tirol für seine
LandesbürgerInnen das Vierfache mehr in den Nahverkehr investiert als
Niederösterreich, so ist Nachholbedarf nicht zu leugnen. Auch
Niederösterreich muss ausreichend Mittel für die Nebenbahnstrecken
zur Verfügung stellen, um den Nahverkehr für die vielen PendlerInnen,
SchülerInnen, Familien und SeniorInnen aufrecht zu erhalten. Vor
allem die ländlichen Regionen Niederösterreichs weisen noch ein
unterdurchschnittliches Nahverkehrsangebot auf. Fehlende Anbindungen,
ausgedünnte Fahrpläne oder lange Fahr- und Umsteigzeiten sind der
Grund dafür, dass viele Menschen kein öffentliches Verkehrsmittel
nutzen wollen oder können", so Razborcan.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:

SPÖ-NÖ-Landtagsklub
   Mag. Andreas Fiala
   Pressesprecher
   Tel: 02742/9005 DW 12794
   Mobil: 0664 20 17 137
   mailto:[email protected]

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