• 12.10.2009, 11:18:52
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Eine eigene Wissenschaft: Erwachsenenbildung in Österreich

MAGAZIN erwachsenenbildung.at liefert erstmalige Bestandsaufnahme der Theorie- und Forschungslandschaft

Graz (OTS) - Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit
Erwachsenenbildung bzw. Weiterbildung ist in Österreich noch jung,
aber angesichts der wachsenden Bedeutung dieses Bildungsbereichs von
immenser Bedeutung. Eine weitreichende Bestandsaufnahme über die
Forschungs- und Theorielandschaft liefert erstmals die aktuelle
Doppelnummer des MAGAZIN erwachsenenbildung.at. Die Beiträge stammen
von Top-Expert/innen wie Elke Gruber, Universität Klagenfurt, Arthur
Schneeberger, Österreichisches Institut für Bildungsforschung der
Wirtschaft (ibw) und Wilhelm Filla, Verband Österreichischer
Volkshochschulen (VÖV). Das unter www.erwachsenenbildung.at/magazin
downloadbare Magazin ist neu auch als Druck-Version zum
Selbstkostenpreis von 23,95 Euro erhältlich.

Wissenschaftliche Fundierung der Erwachsenenbildung noch in den
Kinderschuhen

"Wenn man davon ausgeht, dass die Erwachsenenbildung/Weiterbildung
- in Bezug auf die TeilnehmerInnenzahlen und das umgesetzte
Finanzvolumen - der wohl mit Abstand größte Bildungsbereich ist,
klafft nach wie vor eine erhebliche Lücke zwischen der Bedeutung der
Erwachsenenbildung/Weiterbildung für die Gesellschaft und die
Einzelnen und ihrer wissenschaftlichen Fundierung in Theorie und
Forschung", schreibt Elke Gruber, Herausgeberin der aktuellen Ausgabe
und Inhaberin des Lehrstuhls für Erwachsenen- und Berufsbildung
Universität Klagenfurt, in MAGAZIN erwachsenenbildung.at. Trotz
erheblicher Fortschritte, wie der Einrichtung einschlägiger
Professuren an den Universitäten, sei noch viel zu tun. Kennzeichnend
für die Wissenschaftsdisziplin, die sich mit den Bildungsprozessen
Erwachsener und deren Bedingungen beschäftigt, seien jedenfalls
Interdisziplinarität sowie Pluralismus der Zugänge, Theorien und
Methoden.

MAGAZIN erwachsenenbildung.at treibt wissenschaftlichen Diskurs voran

"Unsere Doppelausgabe nimmt erstmals eine Bestandsaufnahme
wichtiger Richtungen sowie Forschungs- und Entwicklungsfelder der
österreichischen Erwachsenenbildung vor und zeigt künftige Potenziale
und Aufgabenfelder auf. Damit möchten wir als das führende Fachmedium
von ErwachsenenbildnerInnen für ErwachsenenbildnerInnen den Diskurs
zum Theorie-, Forschungs- und Wissenschaftsverständnis des Faches
auch hierzulande weiter vorantreiben", so Wilfried Hackl, Koordinator
der Redaktion. Die AutorInnen der aktuellen Ausgabe stammen sowohl
aus dem universitären wie außeruniversitären Bereich und decken ein
breites inhaltliches Spektrum ab. So erläutert etwa Wilhelm Filla,
VÖV, die Bedeutung der bisher vernachlässigten komparatistischen
Erwachsenenbildungsforschung, während Daniela Holzer,
Karl-Franzens-Universität Graz, danach fragt, inwiefern
kritisch-emanzipatorische Ansätze in der Erwachsenenbildung noch
lebendig sind. Annette Sprung, Universität Graz, beschäftigt sich mit
dem bislang wenig erforschten Verhältnis von Migration und
Erwachsenenbildung. Lorenz Lassnigg, IHS, denkt den theoretischen
Gehalt des Begriffes "Lifelong Learning" neu und Maria
Gutknecht-Gmeiner, Österreichisches Institut für
Berufsbildungsforschung, setzt sich mit der Evaluationspraxis in der
österreichischen Erwachsenenbildung auseinander. Abgerundet wird die
Ausgabe durch ein Porträt des "Österreichischen Forschungs- und
Entwicklungsnetzwerk für Erwachsenenbildung und Weiterbildung" sowie
durch Buch-Rezensionen zum Themenkreis.

Neu: Printversion des Magazins

Die aktuelle Ausgabe des Magazins punktet mit folgender Neuerung:
"Als besonderes Service für unsere Leser/innen ist das Magazin
erstmals nicht nur online, sondern über Books-on-demand auch in
Print-Form erhältlich", so Hackl. Unter
http://erwachsenenbildung.at/magazin/print_on_demand.php
steht das Magazin als Druck-Version zum Selbstkostenpreis von 23,95
zur Verfügung.

Information und online-Diskussion

Auf www.erwachsenenbildung.at stehen neben dem MAGAZIN
erwachsenenbildung.at eine Fülle an aktuellen Bildungsinformationen
sowie fundiert aufbereiteten Fachthemen gratis bereit. Eine
Diskussionsmöglichkeit zu den Beiträgen des Magazins bietet der Blog
des Lifelong Learning Lab (L3LAB):
http://l3l.erwachsenenbildung.at/index.php. Die nächste Ausgabe des
Magazins im Februar 2010 wird sich dem Themenkreis von
Bildungsberatung und Kompetenzbilanzierung widmen.

Gerne stellen wir Kontakt zu den AutorInnen des MAGAZIN
erwachsenenbildung.at her. Aktuelle, monatliche Informationen aus der
Redaktion sowie die Ankündigung der aktuellen Magazin-Ausgabe dreimal
im Jahr per Newsletter fordern Sie bitte an unter:
office@erwachsenenbildung.at.

MAGAZIN erwachsenenbildung.at ist ein Fachmedium von
ErwachsenenbildnerInnen für ErwachsenenbildnerInnen und erscheint
seit Februar 2007 dreimal jährlich online auf
www.erwachsenenbildung.at/magazin und ab sofort auch als
Druck-Version im BoD-Verlag. Alle Beiträge können im Format PDF
kostenlos heruntergeladen werden. Das vom Bundesministerium für
Unterricht, Kunst und Kultur, bm:ukk, und dem Bundesinstitut für
Erwachsenenbildung, bifeb), herausgegebene MAGAZIN bietet
Informationen aus erster Hand von WissenschafterInnen und Profis aus
der Praxis. Jede Ausgabe widmet sich einem aktuellen
Schwerpunktthema. Ziel ist es, Themen intensiv, tiefgehend und
qualitativ hochwertig zu bearbeiten, noch bevor sie anderswo
erscheinen. Für die Qualität der Beiträge bürgt eine prominente
Fachredaktion. Das MAGAZIN wird aus Mitteln des ESF und des bm:ukk
gefördert.

Rückfragehinweis:

MAGAZIN erwachsenenbildung.at
   c/o Institut EDUCON
   Mag. Wilfried Hackl
   Bürgergasse 8-10/I,A-8010 Graz
   Tel.: +43 (0)316 71 95 08
   mailto:redaktion@erwachsenenbildung.at
   
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   comm:unications, Agentur für PR, Events & Marketing
   Mag. Nina Weiß
   Liechtensteinstraße 12/9
   1090 Wien 
   Tel.: + 43 (0)1 315 14 11-45
   E-Mail: nina.weiss@communications.co.at

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