- 12.10.2009, 11:10:02
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HTU Graz: Universitäten endlich ausreichend finanzieren!
Hahn zieht falsche Schlüsse aus steigenden Studierdenenzahlen
Graz (OTS) - In der gestrigen ORF-Pressestunde forderte BM
Johannes Hahn erneut die Wiedereinführung der teilweise abgeschafften
Studiengebühren und die massive Ausweitung der Zugangsbeschränkungen.
Die HTU Graz spricht sich entschieden gegen diese Wünsche aus.
"Eine Wiedereinführung der Studiengebühren und die Ausweitung der
Zugangsbeschränkungen wäre reine Symptombekämpfung", stellt Andreas
Kainer, Vorsitzender der HTU Graz fest. "Die Versäumnisse der letzten
Jahre in der Bildungspolitik fallen uns jetzt auf den Kopf. Anstatt
das Bildungssystem so zu gestalten, dass dieses mehr Menschen Zugang
zu höherer Bildung ermöglicht, hat die Politik das Bildungswesen
finanziell systematisch ausgeblutet. Dass die Studierenden für dieses
Versagen finanziell gerade stehen sollen, ist untragbar", fährt
Kainer fort.
"Außerdem darf man nicht die Rahmenbedingungen außer Acht lassen:
Durch die teilweise Abschaffung der sozial selektiven Studiengebühren
und die steigende Arbeitslosigkeit setzen viele Menschen wieder
vermehrt auf Bildung", so Kainer und fordert abschließend: "BM Hahn
soll anstelle von Bildungsprävention Bildungssubvention anstreben und
als ersten Schritt die Universitäten so finanzieren, sodass der
20-prozentige Zuwachs an Studierenden von den Universitäten
dementsprechend betreut werden können."
Rückfragehinweis:
Andreas Kainer
Vorsitzender der HochschülerInnenschaft an der TU Graz
Tel.: +43 316 873 5100
mailto: [email protected]
http://www.htu.tugraz.at
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