• 10.10.2009, 08:00:57
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"profil": Grassers Ex-Kabinettsmitarbeiter sollte 700.000 Euro Schweigegeld bekommen

Buwog-Aufsichsratschef Plech soll Ramprecht Geld geboten haben: "Wenn du da mitspielst"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, formuliert Karl-Heinz Grassers
ehemaliger Kabinettsmitarbeiter Michael Ramprecht neue Vorwürfe in
Zusammenhang mit dem Verkauf der Bundeswohnungen an das
Immofinanz-Konsortium 2004. Demnach soll ihm der von Grasser im
Buwog-Aufsichtsrat installierte Wiener Immobilienmakler Ernst Karl
Plech Ende 2002 ein Schweigegeld in der Höhe von rund 700.000 Euro
geboten haben. Ramprecht gegenüber "profil": "Plech hat gesagt: 'Es
wird auch nicht zu deinem Nachteil sein. Du bekommst zehn Millionen
Schilling, wenn du da mitspielst.' Plech hat gesagt:
'Vermittlungsprovisionen sind bei so einem Deal normal.' Das sei
geschäftsüblich." Ramprecht hat diese Aussage mittlerweile auch bei
der Staatsanwaltschaft Wien deponiert.

Über seinen Medienanwalt Michael Rami lässt Plech auf
"profil"-Anfrage ausrichten: "Mein Mandant, Herr Ernst Karl Plech,
weist diese neuen Behauptungen Ihres Informanten auf das
Entschiedenste zurück. Auf Grund der österreichischen Rechtslage hat
mein Mandant bedauerlicher Weise keine wirksame Handhabe, die
Verbreitung solcher Behauptungen rasch zu unterbinden, weshalb
zunächst jeder Ruf- und Kreditschädigung Tür und Tor geöffnet ist.
Ihrem Informanten wird aber demnächst Gelegenheit geboten werden, die
Wahrheit seiner Behauptungen vor Gericht zu beweisen."

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

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