• 09.10.2009, 15:42:51
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  • OTS0246 OTW0246

Welthospiztag: Gesamtversorgung lückenhaft

Palliativstation des Göttlichen Heilands bietet umfassende und ganzheitliche Betreuung für unheilbar kranke Menschen

Persönlich versorgt auf der Palliativstation St. Raphael

Wien (OTS) - Unheilbar erkrankt - mit dem Thema Sterben
beschäftigt sich die Gesellschaft nicht gern. Die Gesamtversorgung
ist nach wie vor leider lückenhaft. Anlässlich des Welthospiztages
appelliert Prim. Dr. Michael Preitschopf vom Krankenhaus Göttlicher
Heiland dafür, eine durchgängige Versorgung über den Aufenthalt auf
Palliativstationen hinaus zu garantieren.

Auf Palliativstationen ist die Aufenthaltsdauer nur begrenzt
vorgesehen. Die weiterführende Betreuung unheilbarer und schwer
erkrankter Patienten mit begrenzter Lebenserwartung wird in
zunehmendem Ausmaß schwierig. "Was tun, wenn keine Angehörigen da
sind, um den Patienten aufzufangen oder sie dafür nicht in der Lage
sind? Pflegeheime bieten gerade für junge Palliativpatienten nicht
die geeignete Betreuung. Stationäre Einrichtungen - Orte, an denen
die letzte Wegstrecke des Lebens hospizmäßig betreut werden kann -
werden dringend benötigt, auch um die in der Palliativstation
begonnene Arbeit fortsetzen zu können.", so Prim. Dr. Michael
Preitschopf. Er leitet die die erste Palliativstation Österreichs:
die Station St. Raphael am Krankenhaus Göttlicher Heiland, einem
Unternehmen der Vinzenz Gruppe, wurde 1992 gegründet. Hier werden die
Patienten versorgt, bis sie wieder in ihr Lebensumfeld zurückkehren
können. Über das spezifische palliativmedizinische Fachwissen hinaus
braucht das Personal dafür eine besondere Ausbildung und
Persönlichkeit. "Die Palliativausbildung ist bereits gut angelaufen,
aber noch lange nicht abgeschlossen.", meint Primar Preitschopf. Im
KH Göttlicher Heiland werden ca. 200 Patienten im Jahr behandelt. Die
personalintensive Aufgabe wird durch ein interdisziplinäres und
multidisziplinäres Team aus 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
erfüllt.

Prim. Preitschopf weiter:"Neben moderner Schmerz- und
Symptomkontrolle umfasst die Versorgung auch die Stärkung des
seelischen Gleichgewichts durch psychosoziale Betreuung und
spirituelle Begleitung. Sorge und Angst um das, was man zurücklässt
oder nicht mehr fertig stellen kann, kommen und gehen. Daher muss man
ständig den Dialog mit Patient und auch den Angehörigen
aufrechterhalten."

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Prim. Dr. Michael Preitschopf
   Vorstand der II. Internen Abteilung mit Dept. Für Akutgeriatrie/Remobilisation und Palliativstation St. Raphael
   Krankenhaus Göttlicher Heiland
   A-1170 Wien, Dornbacher Straße 20-28
   TEL :  01/400 88 - 9202
   FAX  01/400 88 - 9299
   mailto:  michael.preitschopf@khgh.at
   WEB www.khgh.at
   
   Mag. Ingeborg Pichler 
   Öffentlichkeitsarbeit, Marketing
   Krankenhaus Göttlicher Heiland
   A-1170 Wien, Dornbacher Straße 20-28
   TEL 01/400 88-9320
   FAX 01/400 88-9999
   mailto:  ingeborg.pichler@khgh.at
   WEB www.khgh.at

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