• 07.10.2009, 12:52:38
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Erasmus-Programm feiert 2-millionsten Studierenden

Wien (OTS) - Die Erfolgsgeschichte des Erasmus-Programms geht
weiter: Die Erasmus-Studierenden haben europaweit die
2-Millionen-Marke überschritten. Der Österreicher Thomas Hörzer hat
als 2-millionster Erasmus-Student Anfang Oktober in Lund, Schweden,
seine Auszeichnung entgegengenommen. Seit der Teilnahme Österreichs
1992 haben rund 45.000 österreichische Studierende und Praktikanten
mit Erasmus im Ausland Erfahrungen gesammelt.

Der Österreicher Thomas Hörzer ist europaweit der 2-millionste
Student, der mit Erasmus ins Ausland ging. Er hat eine ganz besondere
Erfolgsgeschichte: Ursprünglich als Elektriker ausgebildet, hat er im
zweiten Bildungsweg die Studienberechtigungsprüfung abgelegt und
anschließend Geschichte studiert. Mit Erasmus ging er für ein
Semester an die Universität von Poitiers, Frankreich. Seinen
Aufenthalt in Frankreich beschreibt er als eine außergewöhnliche Zeit
in seinem Leben.

Österreich beteiligt sich überdurchschnittlich am
Erasmus-Programm: Gemessen an der Prozentzahl der Gesamt-Studierenden
liegt Österreich hinter Liechtenstein an zweiter Stelle. Die
Teilnahme heimischer Hochschulen an den Erasmus-Intensivprogrammen
ist ebenfalls außergewöhnlich hoch. Auch hier liegt Österreich im
europäischen Spitzenfeld. "Das Erasmus-Programm ist eine europäische
und auch eine österreichische Erfolgsgeschichte. Ich freue mich, dass
die Teilnehmerzahlen in Österreich nach wie vor steigen", so Ernst
Gesslbauer, Leiter der koordinierenden Nationalagentur Lebenslanges
Lernen.

"Österreichische Studierende haben besonders großes Interesse, im
Ausland zu studieren und ihren Horizont zu erweitern. Das
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung leistet durch die
Zusatzförderung seinen Beitrag für die überdurchschnittliche
Mobilitätsrate der Österreicherinnen und Österreicher", freut sich
Wissenschaftsminister Johannes Hahn. Die Berichte der
Erasmus-Studierenden seien ein eindrucksvoller Beweis: "Wissen
schafft Perspektiven".

Die weitere Verbesserung des Erasmus-Programms und die Steigerung
von Auslandsaufenthalten für Bildungszwecke junger Europäerinnen und
Europäer sind weitere Themen in Lund. Mit diesen Fragen beschäftigt
sich auch das Grünbuch "Die Mobilität junger Menschen zu Lernzwecken
fördern", das die Europäische Kommission im Juli 2009
veröffentlichte.

22 Jahre Erasmus in Europa

Erasmus wurde 1987 ins Leben gerufen und fördert die Mobilität von
Studierenden und Lehrenden im Hochschulbereich. Erasmus bietet jedes
Jahr über 180.000 Studierenden die Möglichkeit, im Ausland zu
studieren und zu arbeiten. Weniger bekannt ist, dass seit 1997
europaweit mehr als 200.000 Lehrkräfte von Hochschuleinrichtungen an
Erasmus teilgenommen und im Ausland unterrichtet haben. Österreich
entsandte 2007/08 über 4.200 Studierende und mehr als 700 Lehrende
nach Europa.

Lebenslanges Lernen - Ein umfassender Ansatz

Erasmus ist Teil des Programms für lebenslanges Lernen. Das
EU-Bildungsprogramm deckt mit seinen Säulen Comenius, Erasmus,
Leonardo da Vinci und Grundtvig den Schulbereich, den
Hochschulbereich, den beruflichen Aus- und Weiterbildungsbereich und
den Erwachsenenbildungsbereich ab. Die Nationalagentur Lebenslanges
Lernen koordiniert das EU-Bildungsprogramm in Österreich.

Weitere Informationen und Zahlenmaterial:
www.erasmus.at / http://ec.europa.eu/education/news/news1813_de.htm

Rückfragehinweis:
Nationalagentur Lebenslanges Lernen
OeAD (Österreichische Austauschdienst)-GmbH
Barbara Sutrich, Schreyvogelgasse 2, 1010 Wien
Tel.: 01 / 534 08-18, E-Mail: barbara.sutrich@oead.at

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