- 03.10.2009, 10:00:34
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Welttierschutztag: Stöger kündigt weitere Verbesserungen an
Künftig kein Import und Verkauf von Katzen- und Hundefelle sowie Robbenprodukten
Wien (OTS) - "Seit dem Inkrafttreten des in ganz Europa
vorbildhaften Bundestierschutzgesetzes vor vier Jahren arbeiten wir
laufend an weiteren Verbesserungen im Sinne der Tiere - sowohl im
Heim- wie auch im Nutztierbereich", sagte Gesundheits- und
Tierschutzminister Alois Stöger am Samstag anlässlich des
Welttierschutztages am 4. Oktober. So laufe derzeit die Begutachtung
für ein Gesetz, das die Einfuhr von Hunde- und Katzenfellen sowie von
Robbenprodukten nach Österreich verbieten soll.
Mit dem "Gesetz über das Verbot der Ein- und Ausfuhr sowie des
Inverkehrbringens bestimmter Produkte tierischer Herkunft" möchte der
Tierschutzminister den Import und Verkauf von Katzen- und Hundefellen
in Österreich ebenso zur Gänze untersagen wie den Import von
Robbenprodukten. Stöger hofft schon jetzt auf eine breite Mehrheit im
Nationalrat.
Ab dem 1. Jänner 2010 gelte die Chip-Pflicht für alle Hunde über drei
Monate, so der Minister. Die Tiere müssen mittels Mikrochip
gekennzeichnet und die Meldung innerhalb eines Monats über die
länderübergreifende Datenbank erfolgen. "Leider blüht der illegale
Hundehandel mit viel zu jungen, ungeimpften und oft auch kranken
Welpen aus den Nachbarländern. Seriöse Information rund um den Kauf,
die Rasse und die speziellen Bedürfnisse von Hunden sind besonders
wichtig", so Stöger. Das Gesundheitsressort gibt deshalb gemeinsam
mit Expertinnen und Experten fundierte Beratung und viele Tipps rund
um die Anschaffung eines Hundes. Der Ratgeber "Augen auf beim
Hundekauf!" ist gratis auf der Homepage des Ministeriums unter
www.bmg.gv.at oder per Telefon unter 0810 81 81 64 zu beziehen.
In der Heimtierhaltung gebe es allgemein noch Informationsbedarf rund
um die Bedürfnisse von Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, etc. Das
vom Ministerium unterstützte Projekt "Tierschutz macht Schule" bietet
im Heimtierpark Schönbrunn fachkundige Informationsveranstaltungen
rund um die tiergerechte Haltung von Heimtieren sowohl für Kinder als
auch für Erwachsene. "TierbesitzerInnen haben eine hohe Verantwortung
mit dem Tier übernommen und sollten sich am besten schon im Vorfeld
über die Voraussetzungen für eine artgerechte Haltung ihres
Schützlings informieren", empfiehlt der Tierschutzminister.
Mit dem Verbot der Haltung von Legehennen in nicht ausgestalteten
Käfigen setzte Österreich Anfang dieses Jahres einen großen Schritt
beim Tierschutz im Nutztierbereich. Für die tierschutzkonforme
Haltung von Nutztieren in der Landwirtschaft stellt das Ministerium
eigene Handbücher und Checklisten zur Überprüfung und Anleitung
gratis unter www.bmg.gv.at oder per Telefon 0810 81 81 64 zur
Verfügung. Auf europäischer Ebene werde Österreich weiter auf
einheitliche Mindeststandards für die Haltung von Nutztieren drängen,
schloss Stöger.
Rückfragehinweis:
Thomas Geiblinger Bundesministerium für Gesundheit, Pressesprecher Radetzkystraße 2, 1030 Wien Tel.: +43/1/71100-4505 , Fax: +43/1/71100-14304 mailto:[email protected] http://www.bmg.gv.at
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