JG-Tauß: Absage an Hahn - Weiterhin freier Uni-Zugang für alle

Bildung wichtigste Ressource für Menschen und Wettbewerbsstandort Österreich

Wien (SK) (OTS) - "Wir stehen für einen freien Zugang zu Hochschulen für alle Studierenden, denn Bildung ist die wichtigste Ressource für junge Menschen. Die Einführung der Studiengebühren ist für uns kein Thema", erteilte die JG-Bundesvorsitzende, Tina Tauß, der Forderung des Wissenschaftsministers Studiengebühren wieder einzuführen, eine Absage. Gerade die Krise habe gezeigt, wie wichtig Ausbildung und Bildung für die Menschen und ihre Chancen am Arbeitsmarkt und für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs sei, betonte Tauß. ****

Der Gnadenakt Hahns, die zusätzlichen 150 Millionen Euro, die derzeit für den Entfall der Studiengebühren aufgebracht werden, bei Wiedereinführung der Studiengebühren im System zu behalten, stößt bei Tauß auf Unverständnis. Dies sei der völlig falsche Zugang, so die JG-Bundesvorsitzende, "es muss wesentlich mehr in unsere Universitäten und in die beste Ausbildung unserer Studentinnen und Studenten investiert werden. Das brauchen die jungen Menschen und das braucht Österreich, wenn es in der EU und international weiter wettbewerbsfähig sein will."

Die meisten österreichischen Universitäten schlossen bei Rankings in den letzten Jahren zunehmend schlechter ab, hier mit einem "Zuckerl" von 150 Millionen Euro zu winken, um den Zugang zu beschränken, ist für Tauß völlig Fehl am Platz. "Dass sich bei der Einführung der Studiengebühren auf den Unis nichts verbessert hat, sonder eher das Gegenteil der Fall war, ist kein Geheimnis. Ich sehe daher keinen Sinn darin, Studiengebühren wieder einzuführen", so die JG-Bundesvorsitzende.

"Es muss endlich mehr Geld für die Unis in die Hand genommen werden, um sie moderner zu gestalten, die Infrastruktur zu verbessern, das Ausbildungsniveau, sowie auch die Akademikerquote zu heben und das ist die Aufgabe des Staates und sicher nicht jene der Studentinnen und Studenten", stellte Tauß abschließend klar. (Schluss) df

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