Kongress zur Österreichischen Schule der Nationalökonomie

Wien (OTS) - Der GO AHEAD! business summit '09 - Kongress zur Österreichischen Schule der Nationalökonomie - findet am 2. & 3. Oktober 09 im Palais Niederösterreich, in Wien, zum Thema "Lehren aus der Krise - Lernen für die Zukunft" statt. Zukunftsforscher John Naisbitt sowie Börsenexperte Marc Faber werden als Keynote Speaker begrüßt.

Anlässlich der Wirtschafts- und Finanzkrise besonders brisant, veranstaltet das Wirtschaftsnetzwerk GO AHEAD! den ersten Kongress zur Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Der GO AHEAD! business summit '09 versteht sich als Initiative, um Lehre, Prinzipien und Perspektiven der österreichischen Schule der Nationalökonomie in Österreich im wirtschaftspolitischen Diskurs zu verankern und ihre Lösungsansätze für den Anleger, den Unternehmer und den Manager sowie die politisch Verantwortlichen nutzbar zu machen.

Mag. Nikolaus Kimla, Initiator des Wirtschaftsnetzwerks GO AHEAD! und Geschäftsführer der uptime ITechnologies, holt neben Keynote Speaker John Naisbitt und Marc Faber, internationale Wissenschafter und Experten - u.a. Prof. Dr. Thorsten Polleit, Alfons Cortés, Folker Hellmeyer und Dr. Bruno Bandulet, - nach Wien, welche die derzeitige Anti-Krisenpolitik und in der Politik diskutierte Reformvorschläge auf den Prüfstand stellen.

Der Kongress soll auch aufzeigen, dass mehr als 100 Jahre österreichische Wirtschaftsgeschichte bereits vor vielen der Probleme, mit denen wir heute konfrontiert sind, gewarnt haben. Angesichts der aktuellen Entwicklungen erfahren diese theoretischen Ansätze jetzt eine Renaissance. "Wir stehen vor großen Herausforderungen und es braucht Mut und Engagement, um den Anforderungen einer globalen Ökonomie gewachsen zu sein", betont Nikolaus Kimla. "Nur eine Wirtschaftskultur, die auf Freiheit, Leistung und Eigenverantwortung basiert, kann Wertschöpfung und Chancen für die Zukunft sichern."

Keynote Speaker John Naisbitt erklärt Chinas neues Gesellschaftsmodell

Beim GO AHEAD! business summit '09 - dem Kongress zur Österreichischen Schule der Nationalökonomie - referieren Keynote Speaker und Zukunftsforscher John Naisbitt gemeinsam mit seiner Co-Autorin Doris Naisbitt, Direktorin des NAISBITT CHINA INSTITUTE, über Chinas neues Gesellschaftsmodell sowie dem daraus resultierenden beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung.

John und Doris Naisbitt setzten den Schwerpunkt ihres Vortrags auf ihre neueste gemeinsame Publikation "Chinas Megatrends: Die 8 Säulen einer neuen Gesellschaft", in welchem sie das überraschende Ergebnis, nämlich dass China nicht nur eine stürmische wirtschaftliche Entwicklung durchmacht, sondern dabei ist, ein völlig neues Gesellschaftsmodell aufzubauen, darstellen. "China ist in nur dreißig Jahren von einem heruntergekommenen, rückständigen Staat zur drittgrößten Wirtschaft der Welt aufgestiegen. Dieses Land hat sowohl Raum für private, als auch für profitable staatliche Unternehmen geschaffen. Zwei Drittel der Unternehmen des Landes befinden sich bereits in privater Hand. Es wird kontinuierlich daran gearbeitet, ein unternehmerfreundliches Umfeld, in dem sich Talent entfalten und gedeihen kann, zu gestalten", erklärt der Zukunftsforscher John Naisbitt Chinas beeindruckende Entwicklung.

Die Autoren beschäftigten sich mit dem Unterschied zwischen Europa und China und stellten fest, dass die westliche Gesellschaft zwei Prinzipien bisher als die einzig erfolgreiche Verbindung zur Verwirklichung individueller Wünsche, der Gestaltung des eigenen Lebens, und des optimalen Gebrauchs unterschiedlichster Talente verstand: Freie Marktwirtschaft und westliche Demokratie. Doch nun sehen sich Europa und die Vereinigten Staaten einem neuen Mitspieler gegenüber, der sowohl wirtschaftlich stark als auch politisch stabil ist und nicht zögert, sich der Welt mit seinen eigenen Werten zu präsentieren. Höchstes Ziel Chinas ist, eine auf Vertrauen basierende, in sich harmonische Gesellschaft zu bilden, mit einer Bevölkerung, die darauf vertraut, dass seine Regierung die Voraussetzungen für ein besseres Leben schafft, und eine Regierung, die ihr Vertrauen in das Volk als treibende Kraft des Fortschritts einsetzt. Das neue Modell Chinas fußt auf einer Balance zwischen den Kräften von Spitze und Basis, so dass der Lebensstandard des Volkes erhöht und sein Wohlstand gemehrt werden kann.

"Wettbewerbsfähigkeit ist der Schlüssel zur Schaffung von Wohlstand. Eng damit verbunden sind die Rahmenbedingungen, in welchen Unternehmen, vom Ein-Mann-Betrieb bis zu multinationalen Konzernen, agieren können. Nur gesunde Unternehmen können für Wachstum sorgen. Europa hat mit einem Gesinnungswandel in Richtung einer unternehmerfreundlichen Politik bisher auf sich warten lassen. In den USA werden notwendige Reformen zum Spielball politischer Machtkämpfe. Doch während die "alte Welt" mit alten Problemen kämpft, schafft China ein neues sozial-ökonomisches Modell, das die Rahmenbedingungen der Weltwirtschaft verändern wird. Zeit der Realität ins Auge zu sehen", erklärt John Naisbitt den von ihm analysierten Megatrend.

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