Grüne Wien zu Domany-Pension: Hat Häupl den Abkassierern den Rücken freigehalten?

Antonov: "Häupl als Eigentümervertreter hätten schon im April die Zustimmung zur Vorstandsentlastung der Flughafen Wien AG verweigern müssen"

Wien (OTS) - Die Kontrollsprecherin der Grünen Wien, Waltraut Antonov, wirft dem Wiener Bürgermeister Häupl im Zusammenhang mit der Skylink-Affäre vor, die Interessen der Stadt nicht ausreichend wahrgenommen und dabei den "Abkassierern den Rücken freigehalten zu haben". "Häupl hätte angesichts des sich abzeichnenden Finanz-Debakels alle Hebel in Bewegung setzen müssen, um Folgeschäden für die SteuerzahlerInnen zu verhindern. Dass ausgerechnet der Aktionärsvertreter der Stadt Wien bei der Hauptversammlung im April 2009 die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats beantragt hat, ist geradezu ein Affront. Vielmehr hätte er die Verantwortung und die Gehälter des Vorstands thematisieren müssen", so Antonov. "Die Freunderlwirtschaft und Postenschacherei hat beim Skylink eine neue Dimension erreicht. Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden. In den Unternehmen, an denen die Stadt Wien beteiligt ist, müssen nicht nur die Gehälter offengelegt und die Bezüge begrenzt werden, sondern auch die Postenvergabe endlich transparent gehandhabt werden. Der Proporz muss ein Ende haben."

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