- 02.10.2009, 09:35:53
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Berlakovich: Zukunft im Klimaschutz heißt global Verantwortung übernehmen
Gouverneur Schwarzenegger lädt zum 2. Global Climate Summit - globale Netzwerke, Green Jobs und klimafreundliche Energielösungen sind Schwerpunkte

Wien (OTS) - Im Vorfeld der UN-Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen
lud der Kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger Umweltminister
Niki Berlakovich ein, beim zweiten Global Climate Summit in Los
Angeles eine Rede zu halten. Dabei war auch Gelegenheit, mit
zahlreichen amerikanischen und internationalen Gouverneuren sowie mit
hochrangigen politischen Teilnehmern, wie Tony Blair, Jane Goodall
und Nobelpreisträger Rajendra K. Pachauri partnerschaftliche
Strategien gegen den Klimawandel zu diskutieren. "Die EU hat mit dem
Klima- und Energiepaket einen ganz klaren Weg im europäischen
Klimaschutz vorgelegt. CO2-Reduktionen müssen aber international
messbar und ambitioniert angegangen werden, dazu braucht es
verbindliche Verpflichtungen von allen Industrieländern wie der USA
oder Japan, sowie den großen Schwellenländern wie China, Indien oder
Brasilien", stellte Umweltminister Niki Berlakovich heute,
Donnerstag, seine Erwartung an den gemeinsamen Weg nach Kopenhagen
klar.
Österreich geht mit Umweltminister Berlakovich einen konsequenten
Weg im Klimaschutz. Sein erklärtes Ziel ist die Energieautarkie
Österreichs durch den Einsatz erneuerbarer Energien. Mit dem Fokus
auf erneuerbaren Energien, dem Ausbau der heimischen
Umwelttechnologien im Wärme- und Strombereich, effizienten und
umweltfreundlichen Mobilitätsmanagements und der Schaffung von Green
Jobs und Wertschöpfung durch konjunkturbelebenden Maßnahmen verbindet
der Umweltminister notwendige Klimaschutzaktivitäten mit
wirtschaftlichen Erfordernissen. Mit einem gezielten "grünen
Förderpaket 2009" in der Höhe von Euro 312 Mio. setzt er wesentliche
Impulse zur Erreichung der Klimaschutzziele.
Beim 2. Global Climate Summit in Los Angeles präsentierte
Umweltminister Niki Berlakovich den TeilnehmerInnen die Bandbreite
österreichischer Klimaschutzaktivitäten und lud zur Nachahmung ein.
Er stellte darüber hinaus auch das Konzept der "Energiestrategie
Österreich" vor, an der er intensiv mit dem Wirtschaftsministerium
arbeitet und die bundesweite Klimaschutzaktivitäten effizient
vernetzen soll. "Wir haben weltweit genug geredet, wir kennen die
Fakten, jetzt ist es Zeit zu handeln. Bis Kopenhagen müssen alle
Staaten klare Vorhaben auf den Tisch legen können und verbindlich
einhalten. Der Klimawandel ist ein internationales Problem. Alle
Länder, alle Politikbereiche, die Weltwirtschaft, die Industrie und
jede und jeder Einzelne ist davon betroffen, hier kann es keine
Ausnahmen geben", unterstrich Umweltminister Niki Berlakovich
abschließend.
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