• 01.10.2009, 13:10:17
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RheumART Kalender 2010 - Rheuma-Kinder machen gemeinsam einen Kunstkalender - ANHANG

Wien (OTS) - Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und
Jugendliche können an Rheuma leiden. Um darauf aufmerksam zu machen,
haben 14 an juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) erkrankte Kinder
in einem Bastel- und Malatelier Kunstwerke aus Knetmasse erstellt,
die auch dieses Jahr wieder mit Unterstützung von Wyeth Lederle
Pharma in einem Kalender abgebildet wurden. Die Kinder zwischen drei
und 15 Jahren wurden dabei von der Künstlerin Mag. Karen Krall mit
der Methode des Art Based Empowerment angeleitet.

Das Malatelier fand im Juli 2009 im Rahmen einer intensiven
Therapiewoche für Kinder mit Rheuma und ihre Familien in Bad
Kleinkirchheim (Kärnten) statt. Diese Woche wird jährlich von
Rheumalis, der Selbsthilfegruppe für Eltern rheumakranker Kinder und
Jugendlicher, veranstaltet. "In der gemeinsamen Zeit können sich
Kinder und ihre Familien bei Spiel und Spaß austauschen und durch
verschiedenste therapeutische Anwendungen gemeinsam lernen, besser
mit der Krankheit umzugehen", so Rheumalis-Leiterin Karin Formanek.

Mit Kreativität Rheuma bewältigen - Art Based Empowerment

Das im Rahmen der Therapiewoche abgehaltene Bastel- und Malatelier
hat versucht, mit der Methode des Art Based Empowerments zur
Bewältigung der Krankheit beizutragen. Dieser von Karen Krall
entwickelte Handlungsansatz zur Gesundheitsförderung basiert auf
künstlerischer Auseinandersetzung und voneinander Lernen. "Kreativer
Ausdruck in der Kunst hilft Kindern, schwierige Situationen, etwa die
eigene Erkrankung, zu verarbeiten. Die frei werdende schöpferische
Kraft und das Erfolgserlebnis durch die entstandenen Kunstwerke
führen zu mehr Motivation und Freude", erzählt Projektleiterin Krall.

Hintergrund: Juvenile idiopathische Arthritis

Auslöser für die juvenile idiopathische Arthritis können
beispielsweise eine erbliche Veranlagung oder Infektionen sein.
Wichtig ist es, die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen. Je früher die
Diagnose gestellt wird, desto eher können möglicherweise bleibende
Schäden in den Gelenken verhindert werden. Eventuelle
Gelenksbeschwerden des Kindes sollten daher ernst genommen werden:
Hat das Kind etwa Schmerzen in den Gelenken, nimmt es eine
Schonhaltung ein, leidet es unter Morgensteifigkeit und
Gelenksschwellungen oder zeigt sich eine Überwärmung einzelner
Gelenke, sollte ein Facharzt für Kinderheilkunde hinzugezogen werden.
Die Erkrankung des Kindes nimmt oft die ganze Familie in
Mitleidenschaft und sollte daher von allen Familienmitgliedern
gemeinsam bewältigt werden.

Informationen zu Rheuma

Weitere Informationen zu Rheuma, der Therapie sowie Tipps und
Tricks zum Umgang mit der Erkrankung finden Sie auf der Website der
Initiative "Comeback ins Leben" www.comebackinsleben.at.

Voranmeldungen zur Therapiewoche 2010 sind bereits möglich:

Rheumalis, Karin Formanek | E: [email protected]
www.rheumalis.org

Kalenderbestellungen
Kostenlos möglich - solange der Vorrat reicht - unter 0699/818 50 898

Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service, sowie über den Link "Anhänge zu dieser
Meldung" unter http://www.ots.at

Rückfragehinweis:
zum Projekt:
Barbara Sturm | Wyeth Lederle Pharma GmbH |
Tel.: 01/89 114-314 | E-mail: [email protected]

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