Gratiszeitungen und Media-Analyse: Gespräche erfolgreich verlaufen

Wien (OTS) - Die Gespräche zwischen Verband der Regionalmedien Österreichs (VRM) und Media-Analyse (MA) über die Modalitäten der MA-Teilnahme von Gratiszeitungen sind weitgehend abgeschlossen und sehr erfolgreich verlaufen. Es ist dem VRM darin gelungen, der MA die wesentlichen Anliegen der Gratiszeitungen zu vermitteln, bzw. deren Berücksichtigung zu erreichen.

Der größte Erfolg der Gespräche ist die zukünftige Gleichbehandlung von Kauf- und Gratiszeitungen.

Zur Erinnerung:

Viele Jahre lang bestand nur für Kaufmedien die Möglichkeit, an der Media-Analyse teilzunehmen, nicht aber für Gratismedien. Aufgrund dieser Nicht-Zugänglichkeit der Media-Analyse für Gratiszeitungen hatte vor nunmehr 11 Jahren der Verband der Regionalmedien Österreichs die Regioprint ins Leben gerufen und diese als zweitgrößte Print-Erhebung nach der Media-Analyse etabliert.

Vor einigen Monaten beschloss der Vorstand der Media-Analyse (MA), die Media-Analyse künftig auch für Gratismedien grundsätzlich zu öffnen.

Diese Öffnung entspricht einem lange gehegten Wunsch nicht nur der Agenturen und der Werbewirtschaft, die bereits seit einiger Zeit eine einheitliche große Print-Untersuchung forderten, sondern auch dem Wunsch vieler Gratiszeitungen.

Nach diesem Öffnungsbeschluss hatten der Verein Media-Analysen und der Verband der Regionalmedien unverzüglich Gespräche aufgenommen, um die beiden Untersuchungen möglichst friktionsfrei zusammen zu führen und um der Werbewirtschaft die gewünschte Single-Source-Untersuchung für Printmedien zu bieten.

Die wichtigsten Gesprächsergebnisse die von den Vorständen beider Vereine kürzlich bestätigt wurden, im Detail:

Die Regioprint wird in die Media-Analyse eingebracht und mittelfristig in dieser aufgehen; die Media-Analyse wird diejenigen Teilnehmer der Regioprint, welche es wünschen, als Mitglied aufnehmen.

Dies bedeutet eine Ausdehnung und Vollausweitung der Media-Analyse in das Segment der regionalen Printmedien.

Der Verband der Regionalmedien wird dabei die Media-Analyse nach Kräften unterstützen und ihr sein Wissen über die regionalen Lesermärkte zur Verfügung stellen.

Gemeinsam wird - vor allem unter dem Aspekt einer zumutbaren Fragebogenlänge - auch geprüft, welche Elemente der Regioprint von der Media-Analyse übernommen werden können.

Um dem Bedürfnis der VRM Mitglieder nach zählbaren Daten bereits im Herbst 2010 entgegen zu kommen (eine zählbare MA 2010 gibt es erst im Frühjahr 2011) wurde vereinbart, dass der VRM die Regioprint 2010 mit Unterstützung der MA durchführen wird.

Mit dieser Vereinbarung konnte eine für alle Beteiligten günstige Lösung gefunden werden, die nicht nur den Wünschen der Werbewirtschaft entspricht, sondern auch geeignet ist, den Print-Sektor in Österreich weiter zu stärken.

Rückfragen & Kontakt:

Erich Postl
Verband der Regionalmedien Österreichs
1060 Wien, Esterhazygasse 4a/2/17
Tel: 01/585 77 37, E-mail: vrm@vrm.at

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