• 01.10.2009, 10:58:44
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Rotes Kreuz: Schweres Nachbeben erschüttert Indonesien

Wien/Padang (Rotes Kreuz) - Heute in den frühen Morgenstunden
erschütterte ein schweres Nachbeben (6.6 nach Richter) die Region um
Padang auf der indonesischen Insel Sumatra. Bereits gestern hatte ein
Beben der Stärke 7.6 schwere Schäden angerichtet. Es gibt mindestens
400 Todesopfer. Mehrere tausend Menschen werden vermisst. Es ist zu
befürchten, dass die Zahl der Todesopfer dramatisch steigt. Ersten
Schätzungen zufolge sind rund 150.000 Menschen obdachlos.
Unmittelbar nach dem Beben entsandte das Indonesische Rote Kreuz 70
Rettungsteams, die Vermisste suchen und Opfer medizinisch betreuen
sowie mit dem Notwendigsten versorgen. "Aufgrund der stark
beschädigten Infrastruktur - Brücken sind eingestürzt, Straßen
unpassierbar - ist das Katastrophengebiet für die Rettungskräfte
schwer erreichbar", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des
Österreichischen Roten Kreuzes.
Nach dem Taifun Ketsana und dem Tsunami in Samoa ist das Erdbeben die
dritte schwere Naturkatastrophe in Asien innerhalb weniger Tage. "Wir
haben unsere Einsatzteams - allen voran Trinkwasserexperten -
alarmiert und können sie bei Bedarf innerhalb weniger Stunden
entsenden", so Kopetzky. "Jetzt schon unterstützen wir unsere
Schwesterngesellschaften bei der Katastrophenhilfe finanziell."

Das Österreichische Rote Kreuz bittet dringend um Spenden für die von
den Naturkatastrophen betroffenen Menschen in Asien.
PSK: 2.345.000, BLZ 60.000, Kennwort: Katastrophen Asien
Online: https://spende.roteskreuz.at

Rückfragehinweis:

Mag. Thomas Marecek
   Österreichisches Rotes Kreuz
   Presse- und Medienservice
   Tel.: +43 1 589 00-151
   Mobil: +43 664 823 48 02
   mailto:[email protected] 
   http://www.roteskreuz.at

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