Rotes Kreuz: Schweres Nachbeben erschüttert Indonesien

Wien/Padang (Rotes Kreuz) - Heute in den frühen Morgenstunden erschütterte ein schweres Nachbeben (6.6 nach Richter) die Region um Padang auf der indonesischen Insel Sumatra. Bereits gestern hatte ein Beben der Stärke 7.6 schwere Schäden angerichtet. Es gibt mindestens 400 Todesopfer. Mehrere tausend Menschen werden vermisst. Es ist zu befürchten, dass die Zahl der Todesopfer dramatisch steigt. Ersten Schätzungen zufolge sind rund 150.000 Menschen obdachlos. Unmittelbar nach dem Beben entsandte das Indonesische Rote Kreuz 70 Rettungsteams, die Vermisste suchen und Opfer medizinisch betreuen sowie mit dem Notwendigsten versorgen. "Aufgrund der stark beschädigten Infrastruktur - Brücken sind eingestürzt, Straßen unpassierbar - ist das Katastrophengebiet für die Rettungskräfte schwer erreichbar", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.
Nach dem Taifun Ketsana und dem Tsunami in Samoa ist das Erdbeben die dritte schwere Naturkatastrophe in Asien innerhalb weniger Tage. "Wir haben unsere Einsatzteams - allen voran Trinkwasserexperten -alarmiert und können sie bei Bedarf innerhalb weniger Stunden entsenden", so Kopetzky. "Jetzt schon unterstützen wir unsere Schwesterngesellschaften bei der Katastrophenhilfe finanziell."

Das Österreichische Rote Kreuz bittet dringend um Spenden für die von den Naturkatastrophen betroffenen Menschen in Asien.
PSK: 2.345.000, BLZ 60.000, Kennwort: Katastrophen Asien
Online: https://spende.roteskreuz.at

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