- 30.09.2009, 12:50:27
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Glücksspiel: Novelle Basis für illegale Absprachen über Marktaufteilung?
"Das erste Ziel mafiöser Strukturen ist die Verhinderung des freien Wettbewerbs"
Wien (OTS) - So beschreibt R. Saviano in seinem Buch "Gomorrha"
derartige Zustände.
Gibt es Politiker und Interessenvertreter, welche gegen die
Interessen der Konsumenten, hunderter Klein- und
Mittelbetriebe, sowie tausender Arbeitnehmer bei solchen
Machenschaften mitspielen ?
Soll die Novelle wirklich die Ausbeutung der Spieler durch
einige, wenige, Begünstigte ausdrücklich ermöglichen ?
Der Automatenverband.at fordert, namens der großen
Mehrheit seiner Mitglieder, dass ein echter Spielerschutz,
zumindest im Bereich des Kleinen Glücksspiels, durch eine
möglichst große Zahl von Anbietern, erhalten bleibt. Wie
Beispiele und Schadenersatzklagen zeigen ist die Ausbeutung
der Spieler nur durch eine Vielzahl von konkurrierenden
Anbietern im freien Wettbewerb zu verhindern.
2 oder ein paar mehr Konzessionen pro Bundesland sind keine
Lösung und gewährleisten den wichtigsten, den fundamentalen,
Spielerschutz überhaupt nicht. So fördert man nur Ausbeutung
und Absprachen am Gesetz vorbei. Allein wenn der Konsument
frei wählen kann, dorthin zu gehen, wo er den besten Gegenwert
für sein Geld bekommt, bleiben Steueraufkommen und
Arbeitsplätze in Österreich erhalten.
Ohne ein niedrigschwelliges Angebot, wie es das Kleine
Glücksspiel bietet, vertreibt man die Konsumenten erst recht zu
den rasant wachsenden, längst unkontrollierbaren, bequem
erreichbaren, Glücksspielen im Internet und Mobiltelefon.
Rückfragehinweis:
Helmut Kafka, Pressesprecher,
Automatenverband.at,
Tel:01 920 33 33
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