• 30.09.2009, 11:43:30
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Rotes Kreuz: Frühwarnsysteme verhinderten noch Schlimmeres

Insgesamt sind fünf Millionen Menschen vom Taifun Ketsana betroffen

Wien/Manila/Hanoi (Rotes Kreuz) - Nachdem der Taifun Ketsana auf
den Philippinen 250 Todesopfer gefordert hatte, richtete der Sturm
gestern auch in Vietnam schwere Schäden an. Mindestens 38 Menschen
kamen ums Leben, zahlreiche weitere sind vermisst oder verletzt, rund
26.000 Hektar Ackerland sind zerstört. Insgesamt sind in Vietnam drei
Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen, auf den Philippinen
weitere zwei Millionen.
"Frühwarnsysteme und eine entsprechende Vorbereitung auf den Sturm
haben in Vietnam noch Schlimmeres verhindert", sagt Max Santner,
Leiter der Internationalen Hilfe im Österreichischen Roten Kreuz.
"Gemeinsam mit den Behörden konnten Freiwillige und Mitarbeiter des
Vietnamesischen Roten Kreuzes 167.000 Menschen evakuieren, bevor der
Sturm auf das Land traf."
Sowohl in Vietnam, als auch auf den Philippinen verteilt das Rote
Kreuz Hilfsgüter, allen voran Wasser, Nahrungsmittel und Decken.
Rasche Hilfe ist besonders wichtig, da bereits Ende dieser Woche eine
Schlechtwetterfront auf den Philippinen erwartet wird. "Bis dahin
müssen hunderttausende Menschen mit dem Notwendigsten versorgt
werden, damit sie sich vor den Unwettern schützen können", so
Santner.

Das Österreichische Rote Kreuz bittet um finanzielle Unterstützung:
PSK: 2.345.000, BLZ 60.000, Kennwort: Überflutung in Asien
Online: https://spende.roteskreuz.at

Rückfragehinweis:

Mag. Thomas Marecek
   Österreichisches Rotes Kreuz
   Presse- und Medienservice
   Tel.: +43 1 589 00-151
   Mobil: +43 664 823 48 02
   mailto:[email protected] 
   http://www.roteskreuz.at

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