• 30.09.2009, 11:32:26
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Zug um Zug für mehr Lebensqualität

Blachfellner: Bahnlärmschutz geht zügig voran / Projekt in Hallein fertig gestellt

Salzburg (OTS) - Sechs Kilometer Lärmschutzwände errichtet, 3.165
Bewohner vor Bahnlärm geschützt. Diese positive Bilanz zog
Umweltschutzreferent Landesrat Walter Blachfellner für die Umsetzung
des Programms der Schienenlärm-Bestandsstreckensanierung heute,
Mittwoch, 30. September, in Hallein anlässlich der Fertigstellung des
Bahnlärmschutzes in der Stadtgemeinde. An dem Informationsgespräch
nahmen u.a. auch die Bürgermeister von Hallein und Oberalm, LAbg. Dr.
Christian Stöckl und Dr. Gerald Dürnberger, sowie Ing. Josef
Brandauer von der ÖBB-Infrastruktur Bau AG teil.

Seit 1996 habe das Land Salzburg rund zwölf Millionen Euro in die
Errichtung von Lärmschutz-wänden und die Förderung von
Lärmschutzfenstern an bestehenden Bahnstrecken eingesetzt. "Die
Minderung des Bahnlärms bewirkt natürlich eine deutliche Erhöhung der
Lebens- und Wohnqualität der Menschen. Eine Reduktion der
Lärmbelastung um bis zu 15 Dezibel Beurteilungspegel kann durch die
Lärmschutzwände je nach örtlichen Gegebenheiten erzielt werden. Mit
den Lärmschutzmaßnahmen soll erreicht werden, einen
Immissionsgrenzwert von 65 Dezibel bei Tag bzw. 55 Dezibel bei Nacht
zu unterschreiten und damit die Bevölkerung vor einer
gesundheitsgefährdenden Lärmbelastung zu schützen", informierte
Blachfellner. Die Projekte enthalten bahnseitige Maßnahmen
(Lärmschutzwände), objektseitige Maßnahmen (Lärmschutzfenster und
-türen sowie Schlafraumbelüftung) oder eine Kombination dieser
Maßnahmen.

Durch die Errichtung der Lärmschutzwände im zweiten und somit
letzten Bauabschnitt in Hallein - dieser erstreckt sich vom Bahnhof
Hallein bis Oberalm - werden nun alle betroffenen Einwohner in
Hallein und auch jene im südlichen Bereich Oberalms vor dem Bahnlärm
geschützt.

Heuer und in den nächsten fünf Jahren kommen die Gemeinden
Altenmarkt, Bruck an der Glocknerstraße, Eben und Radstadt in Sachen
Bahnlärmschutzmaßnahmen zum Zug, das Land investiert für die Planung
132.000 Euro. Die bereits laufenden Projekte in den Gemeinden Bad
Hofgastein, Hallein, Hüttau, Saalfelden, Salzburg, Seekirchen und St.
Johann bedingen einen Finanzaufwand für das Land Salzburg von bis zu
einer Million Euro pro Jahr. Die Finanzierung übernehmen Bund (er
übernimmt die Hälfte der Kosten), Land und Gemeinde (je ein Viertel).

Österreichweit sind seit dem Jahr 1993 bisher Maßnahmen in der
Höhe von 325 Millionen Euro beschlossen worden. In Salzburg umfassen
die vereinbarten Lärmschutzmaßnahmen ein Volumen von insgesamt 63,3
Millionen Euro. Von den 38 betroffenen Gemeinden in Salzburg haben
bisher 24 Gemeinden einen Planungsvertrag und von diesen haben 20
Gemeinden einen Durchführungsvertrag unterschrieben. Die Planung ist
bereits für 35.606 und die Durchführung für 33.830 betroffene
Einwohner vereinbart.

"Bei insgesamt 41.216 betroffenen Menschen ergibt das einen
Erfüllungsgrad von mehr als 80 Prozent", betonte Umweltschutzreferent
Landesrat Blachfellner. Im Bundesländervergleich schneidet das Land
Salzburg bei der Umsetzung der Schienenlärmsanierung sehr gut ab.

Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at

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