- 30.09.2009, 10:16:43
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WKÖ-Vize Krenn fordert Einführung des Luxemburger Modells
Krenn: "Handwerkerbonus ist zu begrüßen aber noch zu wenig effizient!"
Wien (OTS) - Der vom Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk
geforderte Handwerkerbonus ist zwar zu begrüßen, aber laut Matthias
Krenn, WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des RfW,
in Krisenzeiten viel zu wenig effizient: "Der RfW fordert schon seit
Jahren nachdrücklich die Einführung des Luxemburger Modells, welches
auch ein wirksames Mittel gegen die Schwarzarbeit ist. Die von Toifl
präsentierte Lightversion wird den Unternehmern nicht durch die
Krisenzeit helfen."
Unter dem "Luxemburger Modell" versteht man die Refundierung von
Teilen der Mehrwertsteuer für die Schaffung von privatem Wohnraum,
wenn beispielsweise Bauarbeiten durch befugte Handwerksbetriebe
ausgeführt werden. Laut Krenn hielt es der Wirtschaftsbund jahrelang
nicht für nötig, dieses Modell auch in Österreich zu implementieren.
Deshalb fand die Forderung des RfW innerhalb der Kammer bis zum
jetzigen Zeitpunkt kein Gehör.
"Jetzt in Krisenzeiten mit einer Lightvariante des Luxemburger
Modells auf sich aufmerksam zu machen, ist zwar immer noch besser als
die heimischen Unternehmer im Regen stehen zu lassen, jedoch nicht
effizient genug um eine nachhaltige Beschäftigung im Gewerbe sicher
zu stellen." Deshalb appelliert WKO-Vize Krenn an die Vernunft der
Verantwortlichen, sich nun endlich für die Einführung des Luxemburger
Modells einzusetzen.
"In der jetzigen Phase sind rasch Maßnahmen zu setzen, die eine
nachhaltige, deutlich spürbare Stabilisierung unserer bestehenden
Gewerbe sicher stellt", so Krenn abschließend. (gg)
Rückfragehinweis:
RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Mag.Gracia Geisler
Tel.: 0664 / 548 71 89
mailto:[email protected]
http://www.rfw.at
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