Kinder in die Mitte stellen

Katholische Jungschar will das Kinderrechte-Gesamtpaket

Wien (OTS) - Die Katholische Jungschar unterstützt die Initiative von Staatssekretärin Christine Marek, fordert allerdings eine Erweiterung des Entwurfs. "Kinderrechte gehören in die Verfassung, weil sie Grundrechte der Kinder und Jugendlichen sind. Die beiden Entwürfe der Regierungsparteien sind zwei Schritte in die richtige Richtung, jedoch sind wir noch lange nicht bei unserem Ziel, der kompromisslosen Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte des Kindes, angelangt", kommentiert Stefan C. Leitner, Bundesvorsitzender der Katholischen Jungschar, die jüngsten Vorgänge in Sachen Verfassungsverankerung der Kinderrechte.

"Die beiden Entwürfe sind zwar an der UN-Konvention orientiert, es fehlt aber zum Beispiel jeweils ein allgemeiner Paragraph zum Schutz vor Diskriminierung für alle Kinder. Das Ziel der Kinderrechtskonvention ist ein umfassendes, nämlich dass alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Chancen haben und den Schutz und die Unterstützung bekommen müssen, die sie brauchen," führt Leitner weiter aus. Die Katholische Jungschar beharrt weiterhin auf ihrer Forderung das gesamte Kinderrechtepaket, nicht nur Teilbereiche davon, in den Verfassungsrang zu erheben. Zudem wird auch nach diesem schon längst überfälligen politischen Schritt die Katholische Jungschar weiterhin für die gelebte Umsetzung der Kinderrechte eintreten. "Wir als Erwachsene tragen die Verantwortung, bei unseren Taten das Wohl aller Kinder zu berücksichtigen und ihre Teilhabe an Entscheidungsprozessen zu sichern" schließt Leitner mit einem Appell an die Öffentlichkeit und Politik.

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