Katholische Jugend Österreich begrüßt Initiative zur Verankerung von Kinderrechten in der Verfassung

Wien (OTS) - Die Aufnahme von Kinderrechten in die
Bundesverfassung ist eine lang geforderte Maßnahme von Kinder- und Jugendorganisationen. Die Katholische Jugend Österreich (KJÖ) begrüßt diesen Schritt von Staatssekretärin Marek zur Verankerung von Kinderrechten in der Verfassung.

"Mit dieser notwendigen Maßnahme wird endlich der Grundrechtsschutz junger Menschen verbessert", so Ingrid Zúniga Zúniga, Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich. Für die KJÖ besonders begrüßenswert ist der Vorstoß zur verfassungsrechtlichen Verankerung von Partizipation und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen. "Kinder und Jugendliche bilden einen aktiven Teil unserer Gesellschaft, gestalten diese mit und bringen sich ein. Sie wollen wahr und ernst genommen, wertgeschätzt und akzeptiert werden."

Bedauerlich ist für die Katholische Jugend Österreich allerdings, dass nicht alle Artikel der UN-Kinderrechtskonvention Eingang in den Gesetzesvorschlag gefunden haben. Denn um diese Partizipation erfüllen zu können, wäre es besonders wünschenswert, dass das Recht auf Bildung (Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention) und das Recht auf ein erfülltes und menschenwürdiges Leben von Kindern mit besonderen Bedürfnissen (Artikel 23) in der Verfassung verankert sind. "Nur so kann eine umfassende Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen am gesellschaftlichen Leben gewährleistet werden", so Ingrid Zúniga Zúniga abschließend.

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