FPÖ-Familiensprecherin Kitzmüller: Kinderschutz muss in der Verfassung verankert werden!

Kinderrechte in der Verfassung zu verankern heißt aber auch Kinderrechte ernst zu nehmen und anzuwenden

Wien (OTS) - "Die FPÖ wird dafür sorgen, dass es nicht bei leeren Lippenbekenntnissen bleibt, sondern auch Taten folgen", so FP-Kitzmüller zur Familien-Staatsekretärin Marek. "Unsere österreichischen Familien haben es nämlich schön langsam satt, immer nur durch leere Versprechungen vertröstet zu werden." Kitzmüller begrüßt zwar den Schritt in die richtige Richtung, zeigt sich aber leicht skeptisch im Bezug auf deren Umsetzung. "Es darf keine Alibiaktion werden, keine weitere leere RegierungsWorthülse bleiben. Kindesschutz, wie Familienpolitik muss gelebt werden! Wer Kinderrechte ernst nimmt, muss Kinder endlich auch als eigenständige Wesen mit eigenen Bedürfnissen, Rechten und Ansprüchen wahrnehmen. Und wer Kinderrechte wirklich ernst nimmt, der kommt auch an einem modernen Scheidungsrecht, in Form einer verpflichtenden gemeinsamen Obsorge nicht vorbei", konstatiert die freiheitliche Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller. "Wir Freiheitlichen wollen ein Miteinander nach einer Scheidung. Deshalb werden wir das Kindeswohl auf keinem Fall den linkspolitischen Träumereien einiger weniger GenderfundametalistInnen überlassen."

Die Kinderrechte in die Verfassung aufzunehmen ist wichtig, denn besonders im Falle einer Scheidung werden Kinderrechte nach wie vor mit Füßen getreten und das im Namen des "Kindeswohls". Kinder werden als Waffe missbraucht und in Loyalitätskonflikte gezwungen, denen sie nicht gewachsen sind. Und das vor den Augen all derer, die sich um das Kindeswohl kümmern sollten: den Richtern, den Jugendämtern und den Gutachtern. Die Folgeschäden dieser Dramen kann man dann täglich in den Tageszeitungen lesen.

"Kinder haben ein Recht auf (beide) Eltern(teile)!"stellte Kitzmüller unmissverständlich klar. Diesem Recht müsse sowohl im Wirtschaftsleben als auch im Trennungs- und Scheidungsrecht mehr entsprochen werden. Die Einführung der gemeinsamen Obsorge beider Elternteile als Regelfall würde in dieser Richtung einen wichtigen Schritt darstellen.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004