- 28.09.2009, 13:13:40
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SJNÖ fordert Konsequenzen der Bundespartei
Die Sozialdemokratie befindet sich in der Krise
St. Pölten (OTS) - Anlässlich des erneut schlechten Abschneidens
der SPÖ bei den Landtagswahlen in Oberösterreich, wo man ein Minus
von knapp 14 % einstecken musste, fordert die Sozialistische Jugend
Niederösterreich Konsequenzen auf Bundesebene. Der neu gewählte
Vorsitzende Andreas Beer: " Die Sozialdemokratie befindet sich in der
Krise, da gibt es nichts mehr zu beschönigen oder wegzureden."
Den Grund dafür sieht Beer in der inhaltlich ausgebluteten SPÖ. In
Zeiten der Wirtschaftskrise sei die SPÖ nicht fähig, die notwendigen
Schlüsse zu ziehen und die richtigen Forderungen zu erheben. Er
fordert von der Sozialdemokratie wieder ein Programm, das die
arbeitenden Menschen unterstützt.
Banken werden mit Milliardenbeträgen unterstützt, während die
arbeitenden Menschen mit Lohnkürzungen und Jobverlusten zu kämpfen
haben. Es darf nicht passieren, dass die Kosten der Krise,
nachträglich der Bevölkerung aufgedrückt werden. Die arbeitenden
Menschen haben diese Krise nicht verursacht und haben daher ein Recht
darauf auch nicht dafür zu bezahlen. Die Sozialdemokratie muss sich
für die gerechte Verteilung des Wohlstandes in diesem Land einsetzten
und sich klar und deutlich zu Vermögenssteuern bekennen.
"Die SPÖ muss sich dazu durchringen, den Menschen wieder
zuzuhören, die roten PolitikerInnen müssen sich wieder in die
Lebensumstände der 'kleinen' Leute einfühlen und eine Politik
entwickeln, die diese Menschen nicht mit ihren Problemen allein
lässt!" so Beer.
Besonders bedenklich sollten die SPÖ die Ergebnisse im
Jugendbereich stimmen. 2006 war die Sozialdemokratie bei den 15 bis
24-Jährigen noch stärkste Kraft, seither sind die Werte in diesem
Segment dramatisch eingebrochen. Stimmen aus der SPÖ, die behaupten,
dass die SJ Mitschuld am schlechten Wahlergebnis im Jugendbereich
hat, erteilt Beer eine Absage: "Gewählt wird immer noch die SPÖ und
nicht die Sozialistische Jugend! Die SPÖ ist aufgerufen das
Geschehene kritisch zu reflektieren und einen Kurswechsel in die Wege
zu leiten und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt!", so der
Landesvorsitzende abschließend.
Rückfragehinweis:
Sozialistische Jugend Niederösterreich Alexander Strobl, Landessekretär Kastelicgasse 2, 3100 St. Pölten Tel: 02742/2255226 Mobil: 0664/1027262 www.sjnoe.at
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