• 27.09.2009, 09:00:00
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"trend": VKI sieht gute Chancen für AWD-Geschädigte

Deutsches Urteil bringt Rückenwind für Sammelklage gegen den Systemvertrieb AWD

Wien (OTS) - Am 22. Oktober findet die erste vorbereitende
Tagsatzung in einem Prozess statt, bei dem der Verein für
Konsumenteninformation (VKI) vom Systemvertrieb AWD Schadenersatz
wegen vermeintlich fehlerhafter Beratung fordert. Der VKI vertritt
dabei mit einer Sammelklage die Interessen von insgesamt rund 2600
Anlegern, die nach einer AWD-Beratung Immofinanz-Aktien gekauft
haben. Wie das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, wird sich der VKI in seiner
Argumentation auf ein jüngst ergangenes Urteil eins Hamburger
Gerichtes stützen, in dem dieses die gesetzliche Informationspflicht
von Wertpapierdienstleistern extensiv auslegt. Demnach müssen Berater
ihre Kunden nicht nur über Kaufprovisionen, sondern auch über alle
Bestandsprovisionen unterrichten. Der AWD hat das nicht getan. Laut
VKI-Rechtsexperte Peter Kolba seien einander deutsche und
österreichische Rechtslage in diesem Punkt so ähnlich, dass man die
deutsche Urteilsbegründung zu Argumentation vor dem österreichischen
Gericht verwenden werde, was die Chancen für die Kläger deutlich
verbessere.

Rückfragehinweis:
trend Redaktion
Tel.: (01) 534 70/3402

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