- 27.09.2009, 09:00:00
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"trend": Geplanter kleinerer ORF-Aufsichtsrat dürfte doch nicht kommen
Widerstände der Bundesländer maßgeblich - Stiftungsratschef Pekarek: Mehr Sendungen aus den Landesstudios
Wien (OTS) - Eine Installierung des von den beiden
Regierungsparteien ÖVP und SPÖ ins Auge gefassten kleineren
ORF-Aufsichtsrats ist äußerst unwahrscheinlich, schreibt das
Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe
unter Berufung auf mehrere Gespräche mit ORF-Stiftungsräten. "Die
Landeshauptleute haben Angst vor einem Machtverlust in einem
kleineren Gremium, deshalb ist kein politischer Konsens darüber zu
erzielen", nennt ein Kontrollor den Hauptgrund für das
voraussichtliche Scheitern der Änderung in der ORF-Aufsichtsstruktur.
Auf der Programm-Ebene lässt indes ORF-Stifungsratschef Klaus
Pekarek mit einer Forderung nach mehr Output der neunsLandesstudios
aufhorchen. Im ebenfalls am Montag erscheinenden Medien Spezial der
Magazine "trend" und BESTSELLER, fordert Pekarek "mehr
Programmleistung" der Landesstudios: "Die Quoten von ‚Bundesland
heute’ sind ja ausgezeichnet." Konkret schwebt ihm vor, im umkämpften
Vorabend zusätzliche Sendungen aus den Bundesländern einzuspeisen.
Viele seiner Stiftungsräte nehmen den Vorschlag jedoch mit
Kopfschütteln zur Kenntnis: "Ich kenne keinen Businessplan, in dem
sich das rechnet", sagt stellvertretend für andere die Unternehmerin
Monika Langthaler, die auf einem grünen Ticket im ORF-Stiftungsrat
sitzt.
Rückfragehinweis:
trend Redaktion
Tel.: (01) 534 70/3402
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