- 25.09.2009, 13:44:01
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KO-Stv. Königsberger: ÖVP Schnellschüsse diskriminieren Hundehalter in NÖ
Husch-Pfusch Gesetz soll Behördenversagen überdecken
St. Pölten (OTS) - Abseits jedweder Realität steht die VPNÖ mit
ihrer Forderung nach einem Gesetzesbeschluss im November zur
Neuregelung der Hundehaltung. Der anlassbezogene VP-Schnellschuss
diskriminiert viele Hundebesitzer und würde nur großes menschliches
und tierisches Leid verursachen, sagt FP-LAbg. Erich Königsberger,
selbst anerkannter Hundefachmann und Richter des Österreichischen
Kynologenverbandes.
"Den Begriff Kampfhund hat der Volksmund für jene Hunde geprägt,
welche verantwortungslose Halter für verbotene Hundekämpfe
missbrauchen. Die Bezeichnung Kampfhunde im Allgemeinen ist
unrichtig, es gibt keine gefährlichen Hunderassen oder Mischlinge,
sondern nur gefährliche Hunde-Individuen", sagt der FP-Abgeordnete.
"Tragische Vorfälle, wie den in Rohrbach, kann man aber mit den
bestehenden gesetzlichen Regelungen hintanhalten. Im NÖ
Polizeistrafgesetz sind nicht nur die Eignung der Halter, sondern
auch die Obsorge und die sichere Verwahrung von Tieren ausreichend
reglementiert", so Königsberger fortfahrend.
"Hundeführerscheine und Beschränkungen über die Anzahl der Hunde sind
kein Persilschein zur Vermeidung solcher Tragödien. Hauptursache für
diese Vorfälle, so auch in Rohrbach, ist das laxe Vorgehen von
Verantwortlichen und Behörden. Wenn VP-Bürgermeister Bader permanent
mit Anzeigen gegen diese Familie konfrontiert war, frage ich mich,
warum er dann erst jetzt aktiv wird. In Zusammenarbeit mit der
Bezirkshauptmannschaft und dem Amtstierarzt hätte man diesen Vorfall
bei rechtzeitigem Einschreiten verhindern können! Und ich frage mich
weiter, warum der Amtstierarzt diesem Hund Ungefährlichkeit
attestierte, nachdem dieser einem Kind schwerste Verletzungen
zugefügt hat", so der LAbg. weiter.
"Solange die Behörden schlafen und die bestehenden Gesetze nicht
vollziehen, wird auch ein neues Gesetz über die Hundehaltung nicht
zur Verhinderung der wenigen schwarzen Schafe unter den zig-tausenden
seriösen Hundebesitzern Sinn machen", so LAbg. Königsberger zum
Schluss.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Klub im NÖ Landtag Christian Hafenecker Landespressereferent mailto:christian.hafenecker@fpoe.at Tel: 02742/9005-13443 Mobil: 0660/4344872 Fax: 02742/9005-13450
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